Reichstagsbrand 27.02.1933

Hannoversche Allgemeine Zeitung, 26.07.2019, „Wer war der wahre Brandstifter?“

Die Eidesstattliche Versicherung des SA-Mitglieds Hans-Martin Lennings (1904-1962) veranlasste ein Korrigieren in vielen Medien: SA-Leute zündelten.
Aber die Medien und Parteien, die 1933 mit der Berichterstattung über den harmlosen Gebäudebrand die Einführung der Diktatur in Deutschland begründeten, bleiben ungenannt. Sie waren die wahren Brandstifter.

Dazu ein Auszug aus dem Buch „Bankiers überm Hakenkreuz“ 2015:

14.1 Reichstagsbrand: Brüning, Ullstein, Frankfurter Zeitung und Vorwärts (SPD) lügen; SPD und KPD halten still

Gestützt auf die „Verordnung zum Schutz des deutschen Volkes“ vom 04.02.1933 unterband Paul von Hindenburg diktatorisch zwei Tage vor dem Reichstagsbrand das Presseimperium des kommunistischen Verlegers Willi Münzenberg mit „Die Welt am Abend“, „Berlin am Morgen“, „Arbeiter Illustrierte Zeitung“ und dem „Neuer Deutscher Verlag“. Die KPD als Partei und Reichstagsfraktion hielt still.

Am Tag nach der Brandstiftung erklärte von Hindenburg durch die „Notverordnung zum Schutz von Volk und Staat (…) zur Abwehr kommunistischer, staatsgefährdender Gewaltakte“ die Aktivität der KPD als illegal und setzte Hitler als Diktator ein. Und die gesamte offizielle SPD-Presse wurde verboten und die SPD nahm das hin. An Hand von Listen, die von der sozialdemokratischen preußischen Regierung angelegt worden waren und bereits nachmittags mehrere Stunden vor der Brandstiftung an die Polizeistationen in Deutschland verschickt worden waren[1], wurden tausende kommunistische Personen in Lager gesperrt.[2]

Am Morgen nach dem Reichstagsbrand (Bundesarchiv, Bild 146-1977-148-19A / CC-BY-SA 3.0)

In der Nacht des Brandes, am 27.01.1933, vor dem Vorliegen von irgendwelchen Untersuchungen und vor seiner Einsetzung als Langzeitdiktator, verriet Hitler: „Das ist ein von Gott gegebenes Zeichen. Niemand wird uns nun daran hindern, die Kommunisten mit eiserner Faust zu vernichten.[3]

Die Vossische Zeitung der Familie Ullstein, 28.02.1933 Morgen-Ausgabe, wiederholte auf der ersten Seite dreimal, dass „ein holländischer Kommunist“ als Täter verhaftet worden wäre.

Die SPD-Parteizeitung „Vorwärts behauptete trotz zahlreicher SPD-Mitglieder in Polizeiführung und Brandschutz am 28.02.1933, Titelblatt: „Riesenbrand im Reichstag(…) Es liegt Brandstiftung vor(…) Man sucht die Täter(…) müssen die Täter in Kreisen zu suchen sein, die durch ihre Tat ihrem Haß gegen das parlamentarische System Ausdruck verleihen wollten. (die parlamentarisch erfolgreiche NSDAP-Regierung konnte nicht gemeint sein, d.A.). Und wer Brand stiftet, der wird seine Strafe haben.“ „Der holländische Kommunist. WTB (Wolffsches Telegraphenbureau, d.A.) meldet in später Stunde in seinen Berliner Lokalnachrichten, ein niederländischer Kommunist sei der Täter; er habe schon gestanden. Im Gegensatz dazu erklärt die zuständige Polizeistelle, daß diese Gerüchte nicht bestätigt werden können.“[4]

Das Berliner Tageblatt der Familie Mosse, 28.02.1933, Abendausgabe, meldete „130 Verhaftungen“, und dass der „Attentäter(s) … seit 19 Jahren Mitglied der holländischen Kommunistischen Partei“ wäre und vor zwei Jahren einen Paß für eine Reise nach Moskau erworben hätte. Ohne Kommentar oder Frage verbreitete das Blatt die Behauptungen Görings: „In einer amtlichen Meldung wird darüber mitgeteilt: ‚Zum Schutze der öffentlichen Sicherheit wurden noch am Montag abend sämtliche öffentlichen Gebäude und lebenswichtigen Betriebe unter Polizeischutz gestellt. … Gegen zwei führende kommunistische Reichstagsabgeordnete ist wegen dringenden Tatverdachts Haftbefehl erlassen. Die übrigen Abgeordneten und Funktionäre der Kommunistischen Partei werden in Schutzhaft genommen. Die kommunistischen Zeitungen, Zeitschriften, Flugblätter und Plakate sind auf vier Wochen für ganz Preußen verboten. Auf vierzehn Tage verboten sind sämtliche Zeitungen, Zeitschriften, Flugblätter und Plakate der Sozialdemokratischen Partei, da der Brandstifter aus dem Reichstag in seinem Geständnis die Verbindung mit der S.P.D. zugegeben hat.’“ Und das Berliner Tageblatt verbreitete „… Bericht des Reichskommissars für das preußische Innenministerium, Minister Göring … über die Vorgänge bei der Brandstiftung im Reichstag und über das Material, das im Karl-Liebknecht-Haus gefunden wurde. Das Reichskabinett wird auf Grund dieser Mitteilungen noch heute beim Reichspräsidenten den Erlaß einer Notverordnung zum Schutze des Volkes beantragen. Diese Verordnung wird sehr scharfe Maßnahmen enthalten, u.a. soll mit weitgehenden Eingriffen in die persönliche Freiheit zu rechnen sein. Die Wahlen am 5. März sollen auf jeden Fall stattfinden. … Wie wir erfahren, ist die Verhängung des militärischen Ausnahmezustandes nicht beabsichtigt. Die gegen die kommunistische Gefahr ergriffenen Maßnahmen werden aber die gleiche Wirkung wie ein Ausnahmezustand haben. Ein Verbot der K.P.D. kommt, soweit sich bisher übersehen läßt, auch jetzt nicht in Frage. … Auch die Landtagsabgeordneten der K.P.D. sind, soweit sie nicht wegen des Wahlkampfes von Berlin abwesend sind, in Schutzhaft genommen worden.“

Die Frankfurter Zeitung der Brüder Simon verbreitete am 28.02.1933: „Es tauchen Zweifel auf, ob der Verhaftete allein diese ganzen Vorarbeiten ausgeführt haben kann. Man rechnet noch für die kommende Nacht mit energischen Maßnahmen der Polizei, insbesondere mit weiteren Verhaftungen. Das gründet sich besonders darauf, daß man nicht darauf glaubt, Lübbe habe seine Tat alleine begangen. Der Befund im Reichstag zeigt, daß der Täter eine gute Ortskenntnis gehabt haben muß, so daß die Meinung vorherrscht, er habe in führenden Kommunisten, die im Reichstag ein und ausgehen, Helfershelfer. … Die weitere Untersuchung des Reichstagsbrandes hat ergeben, daß die zur Brandstiftung verwendeten größeren Mengen Benzin oder Petroleum nicht auf einmal vom Täter unbeobachtete ins Gebäude geschafft sein können. Die Flüssigkeiten müssen ferner irgendwo aufbewahrt worden sein, und man vermutet einen engen Zusammenhang zwischen dem Täter und Personen, die dauernden Zutritt zu den Zimmern der kommunistischen Fraktion im Reichstag haben. In diesem Zusammenhang verdient die Meldung Erwähnung, daß der kommunistische Abgeordnete Torgler in Begleitung eines zweiten Abgeordneten kurz vor Ausbruch des Brandes in großer Eile das Reichstagsgebäude verlassen habe.“ Und weiter behauptete die Frankfurter Zeitung: „Verhaftung zahlreicher kommunistischer Führer. Berlin, 28. Febr. Da zahlreiche Anzeichen darauf hinweisen, daß die Brandstiftung im Reichstag der Beginn einer vorbereiteten großen kommunistischen Terrorserie ist, sind noch am späten Abend umfangreiche Maßnahmen gegen die KPD unternommen worden, u.a. wurde eine Reihe kommunistischer Führer in Schutzhaft genommen, um jeder Verdunkelungsgefahr vorzubeugen.

Einen Tag später, am 01.03.1933 wiederholte der nationalsozialistische „Völkischer Beobachter“ diese Lügen und Verharmlosungen: „Die Verhaftung der kommunistischen Abgeordneten. 130 bolschewistische Führer im Polizeipräsidium festgesetzt. Berlin, 28. Februar. Da die Beweise vorliegen, daß die Brandstiftung im Reichstage der Beginn einer vorbereiteten großen kommunistischen Terrorserie sein soll, und noch am späten Abend umfangreiche Maßnahmen gegen die K.P.D. unternommen wurden, u.a. wurde eine Reihe kommunistischer Führer und Abgeordnete in Schutzhaft genommen, um jeder Verdunkelungsgefahr vorzubeugen.“

Neue Zürcher Zeitung verbreitete gestützt auf das Wolffsches Telegraphenbureau ebenfalls fast wortgleich: „Es ist offenbar, daß in den nächsten Tagen mit weitern Terrorakten der Kommunisten zu rechnen ist. Die Berliner Polizei … . Die bisherige Untersuchung hat ergeben, daß die Brandstiftung im Reichstag nur der Beginn einer ganzen Serie von Terrorakten von Seiten der Kommunistischen Partei darstellt. Es sind noch während des gestrigen Abends eine Reihe von Maßnahmen gegen die Kommunistische Partei vorgekehrt worden. So wurden u.a. mehrere kommunistische Führer in Schutzhaft genommen.[5]

Ex-Reichskanzler Heinrich Wilhelm Brüning behauptete wenige Tage nach dem Brand im Hinblick auf kommunistische Täterschaft: „(…) Aber die Regierung besitzt die Beweise hierfür.“[6]

Am 01.08.1933 veröffentlichte Münzenberg in Paris das „Braunbuch über Reichstagsbrand und Hitlerterror“. Darin wurden die Nazis der Brandstiftung geziehen.[7] Hitler mußte angesichts Braunbuch und der Ergebnisse der polizeilichen Ermittlungen später von seiner und der anderen Antikommunisten Behauptung Abstand nehmen: „Als er (Hitler, d.A.) wieder einmal, in seiner Rede an das Ausland am 21. Mai 1935, die Schandtaten des Kommunismus in voller Breite aufzählt, keinen Streik, keinen Straßenkampf vergißt, – nennt er den Reichstagsbrand nicht.[8]

Das Ermächtigungsgesetz vom 23.03.1933, das die Notverordnungs-Diktatur Hindenburgs zur Langzeit-Diktatur Adolf Hitlers vergrößerte, wurde von der NSDAP, vom Zentrum und allen liberalen und konservativen Abgeordneten beschlossen.[9]

KPD und SPD hätten die für das Ermächtigungsgesetz notwendige Zwei-Drittel Mehrheit vielleicht verhindern können, wenn die 81 KPD-Abgeordneten der SPD-Fraktion beigetreten wären. Und von 120 SPD-Abgeordneten, stimmten nur 94 dagegen. 26 stimmten nicht dagegen: 11 fehlten wegen „Krankheit“, neun waren verhaftet, sechs enthielten sich der Stimme.[10] KPD-Fraktion und SPD-Fraktion zeigten, dass auch sie das entscheidende Gesetz zur Einführung der Langzeit-Diktatur nicht verhindern wollten.[11]

Wegen des Reichstagsbrandes wurden im Oktober 1933 Ernst Torgler, der Fraktionschef der kassierten KPD im Reichstag und Georgi Dimitroff, der Chef der Weltzentrale der „Kommunistischen Internationale“, die Komintern-Funktionäre Popoff und Taneff sowie Marinus van der Lubbe, mit niederländischen und angeblich kommunistischen Papieren (er war 1931 aus der KP der Niederlande ausgeschlossen worden), vor dem Reichsgericht in Leipzig angeklagt. Das Verfahren wurde und wird als fair porträtiert. Die „Kommunistische Internationale“ veranstaltete unmittelbar vor dem Prozess in London ein internationales Tribunal zum Reichstagsbrand. Der jüdische „Staranwalt“ Arthur Garfield Hays aus New York, Anwalt der Bürgerrechte Union (ACLU), war Mitveranstalter. Anschließend nahm er als Prozessbeobachter am Reichstagsbrand-Prozess in Leipzig/Berlin teil. Kurz vor der Urteilsverkündung flog er nach New York und behauptete dort in Interviews, die Prozessführung sei rechtsstaatlich einwandfrei. Diese Vortäuschung von Gerechtigkeit im nationalsozialistischen Deutschland wiederholte er 1942. Damals ließ er seine Autobiographie „City Lawyer“ drucken.[12] Das diente zur Beruhigung potentieller Insassen von Konzentrationslagern.

Scheinbar kühn provozierte im Prozess Georgi Dimitroff den Hermann Wilhelm Göring zu dessen gespielt hilflosen Wutausbrüchen. Göring ließ ihn die Schau und den Prozess am 23.12.1933 gewinnen. Torgler und Dimitroff enttarnten die National-Sozialisten nicht als offenkundige Brandstifter, griffen sie nicht frontal an. Sie machten lediglich ihre eigenen Alibis wasserdicht und wurden freigesprochen. Aber der diagnostizierbar geisteskranke Marinus van der Lubbe wurde nach fingierten Beweisen als Alleintäter durch das Reichsgericht in Leipzig ermordet[13]. Der „Völkischer Beobachter“ täuschte Wut über die Freisprüche vor. Dimitroff fuhr dann unbehelligt in die Sowjet-Union. Torgler kam von Dezember 1933 bis August 1935 ohne Zusammenhang mit dem Prozess in ein Konzentrationslager.[14] 14 Monate danach, im Januar 1937, wurde er im Propagandaministerium von Goebbels angestellt. „Er soll nicht an die Öffentlichkeit treten,“ notierte Goebbels in seinem Tagebuch. Er bekam „vom Führer“ 800 Mark monatlich.[15] Er arbeitete im Frühjahr 1940 an dem Sender der kommunistischen Partei Frankreichs (PCF)  „Radio Humanite“ mit, der in Zusammenarbeit mit der NS-Regierung die Eroberung Polens durch Deutschland und die Sowjet-Union verteidigte und die französische Parteinahme für Polen zu verhindern suchte. 1945 wurde Torgler, ehemalig Mitarbeiter von Lenin-Stalin-Goebbels, Mitglied der SPD.

14.2. Augstein & Co, Fackelträger des Reichstagsbrandes

Kein kluger Kopf konnte auf die Idee kommen, nicht die NS-Führung hätte den pyrotechnisch anspruchsvollen Brand legen lassen.

Die damaligen Vergewaltigungen der Wahrheit nicht nur durch die NS-Regierung sondern auch durch Angehörige der Verlegerfamilien Simon, Ullstein, Wolff, dann im Jahre 1949 durch Heinrich Schnitzler/Rudolf Diels, dann 1959, 1960, 1992 und 2001 erneut durch Rudolf Karl Augstein, 1961 durch Sefton Delmer (Verlag Secker & Warburg, London) und Hans Rothfels vom Institut für Zeitgeschichte, 1964 durch Hans Mommsen, 1965 durch das Berliner Landgericht, 1986 durch Karl-Heinz Janßen, Die Zeit[16], 2001 durch Henning Köhler und Daniel Körfer („Nein, die Nationalsozialisten haben den Reichstag nicht angezündet, sondern Marinus van der Lubbe…“[17]) Frankfurter Allgemeine Zeitung und Sven Felix Kellerhoff, Die Welt, beweisen, dass diese Personen Mitbrandstifter waren beziehungsweise heute die unter einer Schicht demokratischer Asche glimmende nationalsozialistische Lügenglut als Fackelträger weiter tragen. Sie konnten es nach 1945 wagen, ihre Freisprüche für Hitlers Brandstiftung zu publizieren, weil die Sowjet-Union die beschlagnahmten Ermittlungsakten „Fonds 551“ geheim hielt.[18]

Rudolf Augstein wußte 1933 Bescheid: „Ich wuchs in politische Gespräche hinein … bei uns war ja auch alles klar. …, wer den Reichstag angezündet hatte. Das waren die Nazis.[19] Aber 2001 hatte er eine Unschuld der Nazis mit innersten Gedanken Adolf Hitlers beweisen lassen.

Noch Jahre danach war Hitler überzeugt, Kommunisten… seien die Brandstifter gewesen … dass Hitler, der nun wirklich über eine Anstiftung aus Nazi-Kreisen hätte Bescheid wissen müssen, von der Schuld der KPD ausging[20]. Auch die Frankfurter Allgemeine Zeitung behauptete im Jahre 2008, Göring habe geglaubt, die Kommunisten wären die Brandstifter und auch heute kämen Hitlers Leute als unschuldige Beobachter in Frage. „Für den preußischen Innenminister (Göring, d.A.) war die Sache klar: ´´Das ist der Beginn des kommunistischen Aufstandes, sie werden jetzt losschlagen. Die Frage der Täterschaft, … ob Hitlers Staat teuflisch-planerisch … agierte, … konnte auch Karlsruhe nicht entscheiden.“[21]

Eine Brandstiftung ausschließlich durch van der Lubbe ist so offenkundig absurd, dass die normal intelligente LeserIn grübelt: Warum behaupten die das?

Antwort: Sie lenken mit der Bestreitung der Brandstiftung durch die National-Sozialisten davon ab, dass es erwiesen ist, dass Kommunisten nicht die Täter waren. Diese waren aber am Tag nach der Brandstiftung, von Reichspräsident Paul von Hindenburg durch die „Notverordnung zum Schutz von Volk und Staat (…) zur Abwehr kommunistischer, staatsgefährdender Gewaltakte(…)“ an politischer Betätigung gehindert worden und ihre trotzdem am 05.03.1933 gewählten Vertreter im Reichstag waren gehindert worden, am 23.03.1933 als KPD-Parlamentarier an der Abstimmung über das Ermächtigungsgesetz teilzunehmen. Dieser Akt von Willkür und Gewaltherrschaft seitens des Reichspräsidenten Paul von Hindenburg war von allen anderen Parteien des Reichstages, von allen Juristen, Beamten und von den noch zugelassenen Journalisten mitgetragen worden: Sie ebneten der Hitler-Diktatur bewußt den Weg.

[1] Köhler O. Diese Woche ist der Spiegel stumm. Junge Welt 29.03.2008:10

[2] Darunter befanden sich nur zwei Personen mit jüdischem Hintergrund; die kommunistischen Rechtsanwälte Hans Litten und Alfred Apfel. Die KPD-Führung hat 1933 keine einzige jüdische Person in den Reichstag wählen lassen. (Im September 1932 sechs). So wurde es Verantwortlichen in den USA wie Warburg, Wise und Roosevelt erleichtert, einen Boykott Deutschlands zu verhindern, weil es keine Beweise für Misshandlungen von Juden gäbe, (s. Kapitel USA).
Der SPD-Vorstand hat am 19.06.1933 seine jüdischen Mitglieder abgewählt. So konnte am 22.06.1933 die Regierung die SPD verbieten, ohne rassistische jüdische Gefühle im Ausland zu strapazieren. Die Abgewählten Otto Wels, Paul Hertz, Victor Schiff, Emil Kirschmann, Friedrich Stampfer und Johannes Vogel hatten vorher Propaganda-Reisen für die nationalsozialistische Regierung zu SPD-Bruderparteien im Ausland angetreten. Angeblich wollten sie damit die Wiederzulassung der SPD- Presse veranlassen.
Z.B. „Vorwärts“-Chefredakteur Friedrich Stampfer und Johannes Vogel bekamen vom preussischen Ministerpräsidenten Hermann Göring ausgestellte Pässe, mit denen sie nach Frankreich-Saarland fuhren und unter den Saar-Bergwerkarbeitern dort für den Anschluß an Hitler-Deutschland erfolgreich warben. Sie manövrierten die saarländischen Kohle- und Rüstungskapazitäten des Röchling-Konzerns zum Angriffspotential Adolf Hitlers dazu.

[3] Olden, Hitler:277-8

[4] Vorwärts, 28.03.1933, Titelblatt

[5] Neue Zürcher Zeitung 28.08.1933

[6] Olden. Hitler:283

[7] Münzenberg wurde am 07.10.1937 aus der KPD ausgeschlossen und 1940, nach seinem radikalen Angrif auf den deutsch-sowjetischen Freundschaftspakt und den gemeinsamen Überfall der Paktverbündeten auf Polen, ermordet.

[8] Olden, Hitler:292

[9] Auch das Parlament Österreichs betrieb am 04.03.1933 die Einführung der Diktatur. Die sozialistisch, konservativ, liberalen Parlamentspräsidenten Renner, Ramek und Straffner machten freiwillig Platz für den faschistischen Diktator Dollfuß.

[10] z.B. Kurt Löwenstein, SPD-MdR, legte sein sozialdemokratisches Mandat nieder (Hiller H. Kürschners Volkshandbuch Deutscher Reichstag 1933, Berlin 1933:75) und trat der NSDAP-Fraktion bei. (Adam UD. Judenpolitik im Dritten Reich. Düsseldorf 1972:124)

[11] In 120.000er Auflage erschien 1933/34/35 wöchentlich in Zusammenarbeit von SPD und Gestapo die Publikation „Blick in die Zeit“ für SPD-Mitglieder.
Am 17.05.1933 stimmten die verbliebenen SPD-Reichstagsabgeordneten im Reichstag der außenpolitischen Friedensverkündung Adolf Hitlers zu. Anschließend sangen sie zu Tränen gerührt mit den nationalsozialistischen Abgeordneten: „Deutschland, Deutschland über alles…“.

[12] Cullen MS. In Berlin. Leserbrief Frankfurter Allgemeine Zeitung 02.02.2004:10

[13] Auf Bandstiftung stand zur Zeit der Tat nicht die Todesstrafe.

[14] Erst 1935 wurde er aus der KPD ausgeschlossen.

[15] Ein Studienrat bekam damals 375 Reichsmark monatlich.
Burian P. Hitler, Goebbels und der Reichstagsbrand. Leserbrief Frankfurter Allgemeine Zeitung 13.03.2001:9

[16] Die Zeit, 21.02.1986

[17] FAZ 22.03.2013

[18] Dieses war z.B. dem Spiegel-Autor Fritz Tobias bekannt. (Tobias F. Der Reichstagsbrand. Rastatt 1962 :94). Die Akten wurden 1982 von der Sowjet-Union an das Zentrale Parteiarchiv der DDR übergeben. Auch die DDR hielt sie geheim. Auch Moskau und Berlin-Hauptstadt waren Helfer für die Kontinuität der Besitzverhältnisse in Deutschland einschließlich der dazugehörigen Zerschlagung der KPD. Heute haben Hersch Fischler, Alexander Bahar, Wilfried Kugel das seit 1990 erreichbare Material ausgewertet.

[19] Augstein R. Erinnerung kann man nicht befehlen. Spiegel 46/2002

[20] Spiegel 15/2001

[21] Sattar M. Spätes Recht für van der Lubbe. Frankfurter Allgemeine Zeitung. 11.01.2008:1

Das Hakenkreuz war und ist ein gängiges, jüdisches Symbol

Dieser Text ist ein Auszug aus dem Buch „Bankiers überm Hakenkreuz – Ziel der Geldgeber Adolf Hitlers„. Das vollständige Buch können Sie als E-Book (pdf, E-Pub) oder gedruckt im Shop erwerben.


1940 veröffentlichte der Canadian Jewish Chronicle: „(…) Das Hakenkreuz ist ein eindeutiges jüdisches Merkmal von deren Rasse und Religion. … Es wurde … in Palästina gefunden, … in Chamah in einem jüdischen Tempel, … in Galiläa wurden viele jüdische Tempel und Synagogen mit dem Hakenkreuz gefunden, … auch auf jüdischen Grabsteinen in den Katakomben von Rom. … Auf den Mauern der Synagoge in der bayrischen Stadt Lohr z.B. ist der David-Stern und direkt darunter das Hakenkreuz …“.[878] Ein Jahr später führte der Autor die jüdische Herkunft erneut und ausführlicher aus.[879] Der König von Juda Hiskia, (752 – 697 v.Chr.), kennzeichnete damit seine Schekel-Münzen.[880]

„Das Symbol selbst war nicht unüblich im Judentum. Das Symbol selbst wurde in alten Synagogen gefunden und als Symbol ebenso auf Särgen in den römischen Katakomben (jüdisch-frühchristliche Stätten, A.d.V.).“[881] „Es erscheint im alten Palästina Seite an Seite mit dem David-Stern, im Mittleren Osten und in Nordafrika[882]“, „In Gaza, Peria“. „Im alten Griechenland, Rom, in der heutigen Türkei.“[883] Den Ledereinband einer jüdischen Prachtschrift Hagada vor dem Jahre 1259 zierten fünf Hakenkreuze.[884]

Mosaic swastika in excavated Byzantine church in Shavei Tzion (Israel)
By Etan J. TalOwn work, CC BY-SA 3.0

Zum Teil war es ein Schmuckelement, z. Teil ein Orientierungsmal, ein Wegweiser, wohl für Kaufleute. Es wurde im Alt-Englischen als Fylfot=Vielfuß, Vierfuß bezeichnet. Es symbolisiert Laufrichtung und Blickrichtung. Die im Uhrzeigersinn gerichtete, rechtsgewandte Form erscheint vorrangig im Westen von Jerusalem, in Europa und Amerika. Die gegen den Uhrzeigersinn gerichtete, linksgewandte Form erscheint vorrangig im Osten von Jerusalem, in Asien.

Es erschien in Ländern mit jüdischer Diaspora, die z.B. durch die Seidenstraße Kontakt hatten, in Vorderasien, Persien, Indien, Indochina, Nepal, in Russland, Mongolei, Tibet, Harbin (Mandschurei). Sowie in Küstenstreifen, die durch Seehandel erreicht wurden, in Bali, Singapor, Taiwan, Hongkong, Korea, Japan. Nach der europäischen Eroberung Amerikas wurde es dort unter eingeborenen Personen verbreitet.[885]

Nach dem Auffinden des Symbols in Ausgrabungen in Palästina im neunzehnten Jahrhundert wurde es ein Kennzeichen des Einflusses einiger jüdischer Personen.

Das Gebäude des „Board of Governors of the Federal Reserve System“ in der Hauptstadt Washington, USA, wurde 1937 mit dem Hakenkreuz gekennzeichnet.

1917 kennzeichnete die neue Regierung Rußlands die 250er und 1.000er Rubel-Noten, ab November 1918 die bolschewistische Regierung auch die 5.000er und 10.000er Noten mit Hakenkreuzen.

 

Die Hauptverwaltung Perelman Building der Fidelity Mutual Life Insurance Company, Philadelphia wurde 1928 damit versehen.

Weltfirmen wie Coca Cola (USA) 1925, Carl Jacobsen für Carlsberg Bier, (Dänemark) 1881, Schlitz ( Bier, USA),  ASEA (Elektrik, Schweden) 1890, La Roche (Pharmazie, Schweiz) 1927, John Deeres Vorgängerin (Traktoren, USA)[886] verbreiteten es.

Arizona kennzeichnete damit Straßenschilder bis 1942.
Das Postamt in Reno, Nevada, das Regierungsgebäude in Albuquerque, New Mexico, das Allen County Courthouse in Fort Wayne, Indiana, die Laguna Bridge in Yuma, Arizona, der Eingang zur Bibliothek der Yale University und die Medical School der Cornell University, New York wurden damit versehen.

Das Zollamt in Sydney, Australien wurde damit verziert. Das staatliche „British National War Savings Committee“ führte 1914 – 1918 das Hakenkreuz als Kennzeichen.[887]
Das Balmoral Castle War Memorial-Kriegerdenkmal für die in den Kriegen 1914 – 1918 gefallenen Bediensteten der Königsfamilie am Eingang zur Sommerresidenz der Familie Windsor ist mit 20 Hakenkreuzen verziert. Das National War Memorial am Schloss von Edinburgh zeigt es.


Titelbild: Jorge Láscar from Australia [CC BY 2.0]

Allianz der angeblichen Kriegsgegner

Dieser Text ist ein Auszug aus dem Buch „Bankiers überm Hakenkreuz – Ziel der Geldgeber Adolf Hitlers„. Das vollständige Buch können Sie als E-Book (pdf, E-Pub) oder gedruckt im Shop erwerben.


Auf der anderen Seite des Rheins gegenüber von meinem Praxisort Köln-Wahn befinden sich die Industrieanlagen von Köln-Wesseling, die Unionkraftstoffwerke AG. Patienten sagten, dass dort während des zweiten Weltkrieges über den damaligen Hydrierwerken, in denen aus Braunkohle Benzin gewonnen wurde, „Sperrballons an langen Stahlseilen zur Abwehr feindlicher Tiefflieger“ angebracht worden waren. Deswegen wären diese Werke bis 1945 fast unbombardiert geblieben. Können Sperrballons auf Grund ihrer Größe nicht leicht abgeschossen werden? Oder das angreifende Flugzeug fliegt 10 m höher und wirft dann seine Bomben auf die markierten Anlagen?

Sechs Sperrballone der Luftwaffe über dem zerstörten Damm des Möhnesees (17. Mai 1943)

Eine Patientin schilderte zudem, dass bei mehreren Angriffen auf die Hydrierwerke in Heydebreck bei Auschwitz stets die sechs großen Kühltürme ausgespart wurden. Es wurden nur schnell reparierbare Bombenschäden angerichtet.[1] Der Industriekomplex Auschwitz-Monowitz wurde durch „Sperrballons“ gekennzeichnet.[2]

Bei Kriegsende April 1945 waren 85% der kompliziert gebauten und leicht brennbaren Hydrierwerke im deutschen Herrschaftsbereich[3] funktionsfähig. Benzinproduktion des Deutschen Reiches wurde also intakt gelassen.

In ca. 6 km Entfernung von Wesseling, auf dem zur Täuschung eingerichteten Scheinflughafen bei Ranzel, warfen dagegen die britisch-amerikanischen Flieger während 18 „Angriffen“ ihre Bomben ab. Attrappen wurden also mit großem Aufwand vernichtet.

Und im 15 km entfernten Köln zertrümmerten die alliierten Bomber ab 30.05.1942 erfolgreich 60% der Innenstadt und töteten tausende Personen, besonders Frauen und Kinder.

Köln am 7. Mai 1945

Für die Sperrballons über Köln-Wesseling und Auschwitz gibt es daher ausschließlich eine Erklärung:

Die deutsche Regierung und die Betreiberfirma I.G. Farbenindustrie informierten die US-amerikanischen und britischen Flieger, welche Einrichtungen sie unbeschädigt lassen sollten.

Warum wurden die Hydrierwerke in Wesseling funktionsfähig gelassen?

Als am 12.05.1944 US- Bomber die Hydrieranlagen in Leuna angegriffen hatten, hatte I.G. Farbenindustrie –Direktor Heinrich Bütefisch von dem Atomphysiker Paul Harteck verlangt, die Schwerwasserproduktion in Leuna einzustellen, weil ihr die Angriffe gegolten hätten. Die Kohle-Hydrieranlagen würden gemäß einem „Gentlemen agreement“ zwischen der deutschen und der ausländischen Schwerindustrie unbombardiert belassen werden.[4]

Die Schwerwasserproduktion wurde ab dem Zeitpunkt unterlassen.[5] Die Kohleverflüssigungs-Aktivitäten aber konnten, auch nach weiteren kosmetischen Angriffen, ein Jahr fortgesetzt werden.

Es ist bekannt, dass die Alliierten im zweiten Weltkrieg viele Produktionsanlagen bewußt unversehrt ließen. Das wird allgemein damit erklärt, dass sie Werke mit eigener Kapitalbeteiligung heil lassen wollten, um auch während des Krieges weiterhin Gewinne abzuschöpfen.

Falls weitere Gewinne der Grund gewesen wären, dann wären die Gewinne von US-Konzernen mit mehr als 553 Produktionsbetrieben[6] und der britischen Konzerne im deutschen Herrschaftsbereich für die amerikanische und britische Regierung wichtiger gewesen als der Sieg über Hitler-Deutschland.

Ford-Köln und auch die anderen Tochterunternehmen haben zumindestens seit der Kriegserklärung Deutschlands an die USA keine Gewinne dorthin abführen können.

Somit kann das Interesse der USA und Großbritanniens am Fortbestand ihrer Produktionsanlagen im deutschen Herrschaftsbereich nicht aus kurzfristigem Gewinnstreben erklärt werden.

1.1            I.G. Farbenindustrie und Standard Oil

Auch die Errichtung der Hydrieranlagen erfolgte nicht aus wirtschaftlichen Erwägungen

. Die Erzeugung von flüssigem Treibstoff aus Kohle war und ist derart aufwendig und energieverbrauchend, dass der produzierte Treibstoff selbst bei kostenloser Förderung der Kohle teurer als Treibstoff aus Erdöl ist.

Nur das Deutsche Reich und im ausgehenden 20. Jahrhundert der Apartheid-Staat Südafrika mit den Werken Sasol I und Sasol II haben die Kohleverflüssigung im industriellen Maßstab in Gang gesetzt. Das Deutsche Reich konnte damit Krieg führen. Und 40 Jahre später konnte Apartheid-Südafrika das, aufgrund seiner Rassenpolitik verhängte, Ölembargo kontern.

Deutschland hatte nur geringe Erdölvorkommen. Dieser Mangel war wirtschaftlich und vor allem militärisch von größter Bedeutung. Die Erdölfirma Standard Oil, USA und die Chemiefirma I.G. Farbenindustrie, Deutschland hatten aber seit 1927 in Deutschland Produktionsanlagen zur Herstellung von flüssigen Treibstoffen aus Braun- und Steinkohle errichtet. Das Verfahren selbst war von I.G. Farbenindustrie entwickelt worden und mit Hilfe der Standard Oil zur Anwendbarkeit für große Mengen weiterentwickelt worden. Die Hydrierwerke waren ein Gemeinschaftsunternehmen der Firmen I.G. Farbenindustrie, Frankfurt, Standard Oil, New York und Royal Dutch Shell, London[7]. Auftraggeber war das Deutsche Reich.

Die Produktionskapazität der Anlagen betrug 4.170.000 tn jährlich[8], 40% des Benzins in Deutschland.

Erstaunlich ist, welche Personen und Banken diese ausschließlich strategischen Betriebe weit vorausplanend – bereits vor Hitlers Regierungsantritt – errichten ließen:

Der New Yorker Autor Ron Chernow schreibt in seinem autorisierten Buch „Die Warburgs“, der „Geschichte eines der herausragendsten jüdischen Geschlechter auf der Welt.“:

„In Deutschland, das die Weltwirtschaftskrise am heftigsten gebeutelt hatte, fanden Demagogen 1932 einen fruchtbaren Boden. (…) und die im ganzen Land herrschende Not machte die Bevölkerung für die irrationale Diffamierung jüdischer Bankiers empfänglich. Das wiederum ermöglichte es den Nationalsozialisten, sich als linksgerichtete politische Kraft darzustellen und den in der Bevölkerung herrschenden Groll auf die Reichen für ihre Zwecke auszuschlachten.“

Ihre Propagandatiraden richteten sich auch gegen Unternehmen, die in enger Verbindung zu jüdischen Banken standen, so unter anderem gegen den Chemiegiganten IG Farben. Die Nazipresse prangerte im Juni 1931 den Aufsichtsrat der Firma als Werkzeug des ‚Juden Warburg’ an und deutete den Namen IG Farben mit bösartigem Spott in ‚Isidor G. Färber’ um. Diesem Aufsichtsrat gehörten zehn Juden an, unter ihnen Max Warburg.[9] Da der Konzern beim staatlich geförderten Projekt zur Entwicklung eines synthetischen Treibstoffs politische Hindernisse befürchtete, schickte er im Juni 1932 zwei Abgesandte zu Hitler. Diesem war klar, welche Bedeutung synthetischer Kraftstoff angesichts der Großprojekte Volkswagen und Autobahnbau hatte, und er sorgte dafür, dass die Angriffe gegen die IG Farben gemäßigt wurden. Im selben Jahr legte Max sein Aufsichtsratsmandat nieder.“[10]

Die Angriffe in der nationalsozialistischen Presse hätten eine negative Wirkung für I.G. Farbenindustrie nur unter einer NSDAP- Regierung entfalten können. Eine solche hätte nach ihrer eigenen judenhassenden Ideologie gegen „Isidor G. Färber“ einschreiten müssen. Das Abkommen zwischen Max Warburg und Adolf Hitler konnte sich also nur auf eine Fortführung der Produktion in den Hydrierwerken nach einer evtl. Machtergreifung Hitlers beziehen. Max Warburg wollte also die Kriegsfähigkeit einer Hitler-Regierung mithilfe der Hydrierwerke durchsetzen, selbst gegen die Widerstände in der NSDAP- Presse.

Erstaunlich wäre auch die weitere Aktivität Max Warburgs nach der Machtergreifung Hitlers, schreibt Chernow:

„Paradoxerweise war die Bank M.M. Warburg & Co. im Dritten Reich ausgerechnet zu der Zeit vergleichsweise privilegiert, als die Nationalsozialisten die Familie auf jede nur denkbare Weise anfeindeten. Gerade die jüdischen Bankiers, die bevorzugte Zielscheiben der in der nationalsozialistischen Wochenzeitung ‚Der Stürmer’ veröffentlichten Hasstirade waren, blieben in Wahrheit so gut wie unbehelligt. Wie ungestüm die Wogen der Nazipolemik auch gegen sie anbranden mochten, sie bekamen mehr Vorrechte eingeräumt als nahezu alle anderen Juden, während die NSDAP die von ihnen so wortreich geschmähte Finanzmacht munter ausbeutete. Möglich war das, weil den Straßenschlägern und kleinen Ladeninhabern, aus denen sich die Getreuen der Partei rekrutierten, die Welt der Privatbanken fremd war. M. M. Warburg & Co. dürfte mit achtzehn Millionen Reichsmark Kapital in Deutschland die größte und bedeutendste gewesen sein. Bestenfalls hätte man mit ihr noch Mendelssohn & Co. vergleichen können.

Daß Deutschland von jüdischen Bankiers profitierte, die das Volk angeblich ausplünderten, war eins der schmutzigen Geheimnisse des Nationalsozialismus. Sie verfügten über so manches, was Deutschland dringend brauchte: Ein großer Teil des Außenhandels wurde mit Hilfe von Warburg-Krediten über Hamburg abgewickelt, und die Nazis hatten nicht genügend Devisen, um das Land wieder aufzurüsten. Da Hitler ausschließlich mit einer starken Exportwirtschaft rasch die Arbeitsplätze schaffen konnte, die er brauchte, um seine Regierung zu stützen, räumte er gerade jenen besondere Vorrechte ein, die er am schärfsten verunglimpfte. Daß er damit der offiziellen Lehrmeinung der Partei über die Juden zuwiderhandelte, schien die ausführenden Organe nicht weiter zu kümmern.“[11]

Es ist aufschlussreich, wie Chernow hier die Bedeutung von Gelder zu geben verschweigt und dadurch die moralische Schuld dieser Kreditgabe in eine moralische Schuld der Kreditnahme umgeschrieben wird.

Aus Kreditvergaben von Warburg an die Nationalsozialisten macht Chernow eine „muntere Ausbeutung“ der Bank Warburg durch die Nationalsozialisten. Aus den verbrecherischen Krediten Warburgs für die Aufrüstung Hitler- Deutschlands macht Chernow ein „schmutziges Geheimnis des Nationalsozialismus“.

v.links Max Warburg (bekannt auch als Finanzierer von Lenin), Abraham Warburg und Paul Warburg (Gründer von US Federal Reserve Bank und Council on Foreign Relations) beim Parkspaziergang

1.2            Anlagen mit militärischer Bedeutung in Deutschland waren von den Alliierten bei Bombardierungen gezielt ausgespart worden

Im Studienort Göttingen prunkten noch 1970 die soliden, großen Gebäude der Aerodynamischen Versuchsanstalt, völlig unversehrt. Dort wurden bis 1945 die V-Waffen berechnet und die wichtigsten militärischen Flugberechnungen durchgeführt. In Bonn stehen im Universitäts-Kliniken-Bereich auf dem Venusberg unversehrte Türme, Gebäude, von denen V-2 Raketen 1944/45 abgefeuert wurden.

Die 3 km von Köln-Wahn entfernten Sprengstoff- und Munitionsfabri­ken Dynamit Nobel in Troisdorf sowie in Leverkusen-Schlebusch bestand 1998 weiter aus alten, unversehrten Anlagen. Die Sprengstoffabri­ken in Troisdorf wurden durch einen Scheinflughafen in der Nähe in Köln-Lind markiert. Wenn nachts britische Flugzeuge anflogen, wurde er massiv beleuchtet, angeblich zur Irreführung des Feindes. Ebenso blieben die um einen markanten Wasserturm auf der Linder Höhe angelegten Munitionsbunker unberührt.

Wenn ich zu Patienten im Altenheim Haus Monika in Köln-Ensen fahre, fahre ich unter sieben unversehrten Unterführungen des Verschiebebahnhofs Köln-Gremberghoven durch. Berichte von Patienten und Luftaufnahmen von Anfang 1945 im Heimatbuch „Rechtsrheinisches Köln“ zeigen, dass noch damals fast alle Gleise und Züge unversehrt waren. Dieser Verschiebebahnhof ist der zweitgrößte Europas. Er wurde zwar achtmal im Krieg angegriffen, aber für keine einzige Nacht funktionsunfähig geschossen[12]. Auch die große Siedlung der Bahnbeschäftigten in Gremberghoven wurde nur wenig bombardiert.

Der Bahnhof in Köln-Wahn, wichtig für den Truppentransport, blieb unangetastet. Der Militärflughafen Köln-Wahn blieb ebenso heil.

Der Militärflughafen Köln-Merheim/Ostheim blieb bis auf einen kleinen Störangriff am 20.07.1944 unangetastet.

Die Kasernen in Köln-Wahnheide, sie gehörten zu den größten des Deutschen Reiches, zeigen nicht die kleinsten Bombardierungs- oder Beschußzeichen. Als ich in der Bundeswehr u.a. in Bad Bergzabern, Zweibrücken und Altenstadt-Schongau Wehrdienst ableistete, befand ich mich dort immer in offensichtlich unversehrten Kasernen aus der Zeit vor 1945.

Die strategisch wichtigen Betriebe der Umgebung von Köln-Wahn sind alle unbombardiert geblieben: Feldmühle, Dielektra, Ruppert, Norton, Massey-Harrison usw…

Die riesigen Kraftwerke im rechtsrheinischen Braunkohlerevier hinter Wesseling, die 25% des deutschen Elektrostroms produzierten, blieben ausgespart. Als 12-jähriger Junge wußte sich ein Patient über kommende Anflüge von feindlichen Flugzeugen dadurch informiert, dass plötzlich über dem Elektrizitätswerk Brieskow-Finkenheerd bei Frankfurt/Oder die „Sperrballons“ auftauchten. Das Werk wurde nicht angegriffen. Das Sprengstoff-Werk Klientz in Sachsen-Anhalt wurde fast täglich von Berlin angreifenden Bombern überflogen und von diesen heil gelassen.[13] Die Junkers-Werke in Schönebeck/Elbe wurden nicht angegriffen.

Ebenso blieben fast alle weiteren Energieerzeuger und Umspann-Stationen des deutschen Reiches, Banken, Konzernzentralen, Eisenbahnknotenpunkte, Überseehäfen, Wasserversorger annähernd bis Kriegsende unangetastet.

Patienten berichteten, dass die Flugzeugwerke der Firma Messerschmitt in Augsburg lange Zeit nicht angegriffen wurden. I.G. Farbenindustrie Betriebe in Leverkusen, Aussig-Falkenau und Auschwitz sind von der deutschen Regierung mit Sperrballons gekennzeichnet worden. Sie blieben heil.

Die I.G. Farbenindustrie Hauptverwaltung in Frankfurt/Main blieb unangetastet.

Die Zyklon B-Herstellerin[14] Chemiefabrik Goldschmidt AG in Essen blieb ebenfalls ausgespart heil in einem Trümmermeer.

Das Verwaltungsgebäude der US-Firma Standard-Oil (ESSO) in Hamburg bekam einen Sperrballon und blieb, wie auch das Gebäude der britisch-niederländischen Firma Shell dort, unangetastet von alliierten Angriffen.

Die größte Waffenschmiede des Deutschen Reiches, die Krupp-Werke in Essen, war zu Beginn der britischen Bombardierungen 1941 kein Hauptziel für britische Angriffe[15].

Auch bei ausgewählten zivilen Objekten demonstrierten Piloten der Alliierten Bombenabwurfpräzision. Sie ließen genauso wie das Warburg-Bankhaus in Hamburg in der Ferdinandstraße „in einem Trümmermeer[16] das Haus von Lola Hahn, geb. Warburg und ihrem Ehemann Rudolf in Berlin-Wannsee „in einem Trümmermeer“[17] heil. Die Westdeutsche Kaufhof AG in Köln blieb zentimetergenau ausgespart in einem Trümmermeer heil.

Das Zwangsarbeiterlager Kalmusweiher bei Köln-Wahn wurde von der deutschen Regierung mit großen Buchstaben „PoW“ (=Prisoner of War, Kriegsgefangenenlager) gekennzeichnet und blieb unbombardiert. Die britisch-amerikanischen Bomber waren für diese ihnen vertraute Kennzeichnung wahrscheinlich dankbar.

Die Nichtbombardierungen waren kein Ergebnis von zu hastigem oder uninformiertem oder unpräzisem Angreifen. Die alliierten Flugzeuge hatten die absolute Luftherrschaft. Drei Tage nach Kriegsbeginn bereits warfen britische Flugzeuge ihre Last über dem ungeschützten Deutschland ab: Blätter, Flugblätter.

1.3            Deutsche Firmen produzierten im Krieg Militärmaterial für die Alliierten.

Am 25.12.1943 veröffentlichte, die Fachzeitschrift „Petroleum Times“, New York einen Vortrag des Standard-Oil-Beauftragten für Deutschland, Robert T. Haslam, dass I.G-Farbenindustrie vor dem Krieg der Standard Oil technische Informationen geliefert hätte, die für die Effizienz der technischen Kriegsführung der USA verantwortlich wären und dass auch die Erfolge der Russen auf I.G. Farbenindustrie-Technologien basierten.[18]

Im zweiten Weltkrieg stießen deutsche Soldaten in Rußland in eroberten sowjetischen Stellungen auf neue Krupp-Geschütze[19]. Die „berüchtigte“ 8,8 cm Flak 18 auf Kreuzlafette soll samt Lizenzbeschreibung 1936 an die Sowjet-Union geliefert worden sein, ebenso das Kampfflugzeug He 113 der Firma Heinkel im Jahre 1939, ebenso eine Panzer­abwehrkanone. Laut Alexandrov wurden bis 1940 die modernsten Kampfflugzeuge von Deutschland an die Sowjet-Union geliefert[20].

Patienten berichteten darüber hinaus, dass die Munitionsfabrik Nitroglycerinfabrik Krümmel in Hamburg-Geesthacht während des Krieges Waffen an England lieferte,

dass in einer Fabrik in der Schweiz unter der Aufsicht eines deutschen Majors und eines britischen Offiziers, die sich morgens freundlich begrüßten, Zünder für Bomben für Deutschland und für Großbritannien produziert wurden. Die jeweiligen Kontingente wurden durch Stacheldraht getrennt gelagert. Die Zünder für den britischen Verbrauch wurden auf dem Rhein unter schweizerischer Flagge durch Deutschland transportiert,[21]

dass Dynamit-Nobel in Troisdorf 1942 als „Gürtelschnallen“ deklariertes Material über Schweden an England lieferte,[22]

dass die Firma Zeiss-Jena während des Krieges optische Geräte für die Rote Armee über die Schweiz an die Sowjet-Union lieferte, und

dass die I.G. Farbenindustrie-Fabrik in Wuppertal das Tropen­krankheits­medikament Germanin während des Krieges an England lieferte.[23]

Am 10.08.1944 trafen sich deutsche Industrielle und Politiker in Strassburg, im Hotel Rotes Haus und verabredeten Schritte zur Fortsetzung wirtschaftlicher Aktivitäten und heimliche technische Maßnahmen[24] zur Anreicherung von Uran nach der angenommenen militärischen Niederlage des Deutschen Reiches. Teilnehmer des Treffens waren Regierungsbeamte und Vertreter von Krupp, Röchling, Messerschmitt, Rheinmetall, Büssing, Volkswagenwerk sowie von Niederlassungen in Posen-Polen von Brown-Boveri, Herculeswerke, Bosch und „Drose, Yanchew & Co.“ (Posen war Zentrum der deutschen Bio-Waffenforschung, A.d.V.). Organisator des Treffens war Johann Friedrich Scheid, Direktor der Hermsdorf-Schomburg Isolatoren GmbH, Wehrwirtschaftsführer, Geschäftspartner von Siemens und AEG für Hochspannungsisolatoren und Radioisolatoren.

Er war Agent des französischen Geheimdienstes seit 1916[25], Informant für Frankreich, die USA und Grossbritannien. Scheid regte an, die Aktivitäten mit Hilfe der Niederlassungen von deutschen Firmen in New York (1944!) zu steuern: Von Hamburg Amerika Linie, Hamburg (=Bank Warburg, HH, [Chef Max Warburg, „Ehrenarier“, war 1938 nach New York umgezogen], Bank Berenberg, HH, Bank Kuhn & Loeb, N.Y., Bank Harriman, N.Y.), von Leica/Leitz, Wetzlar, (vermittelte finanzierend mit dem „Leica Freedom Train“ jüdische Fachkräfte in die USA), von Zeiss, Jena (setzte z.B. 1943 jüdische Fachkräfte für kriegswichtige Produkte ein und soll im Krieg optische Geräte in die Sowjet-Union geliefert haben.)

Krupp war Lizenzgeber von Nirosta-Stahl über die Fa. Chemical Foundation, New York für US-Steel, Carnegie, American Steel and Wire, National Tube (also Mitarbeiter an der konventionellen US-Rüstung und am US-Atomwaffenprogramm, A.d.V.). Brown-Boveri befand sich im Teilbesitz von General Electric, USA und ITT, USA.

Scheid wurde am 1.1.1946 von den Sowjets zum Direktor „mit großem Aufgabenbereich“ ihrer „Sowjetischen Aktiengesellschaft“ (SAG) ernannt. Die SAG Wismut war wichtigster Lieferant des Urans für das sowjetische Atomwaffenprogramm.

Für Brown-Boveri, Krupp, Rheinmetall, Büssing (MAN), ist eine Beteiligung am späteren Atomwaffenbau in Südafrika nachgewiesen.

Die Generäle Wilhelm Keitel, Hans-Georg von Friedeburg und Hans Jürgen Stumpf wurden bei der Unterzeichnung der Kapitulation am 8./9.05.1945 mit Kaviar und Champagner feierlich bewirtet. Sie stießen mit den Siegern an.[26]

Mein Weltbild hatte bis 1997 gegenteilig ausgesehen. Widersprüche zwischen politischen Äußerungen und tatsächlichen Handlungen, die bis dahin verlegenes Schulterzucken und Verdrängen erzeugt hatten, entpuppten sich nun als Beweise für eine Zusammenarbeit von angeblichen Gegnern. Es wurde klar:

Der 2. Weltkrieg mit dem Tod von 55 Millionen Menschen war das Ergebnis einer gemeinsamen Strategie der Herrschenden der kriegführenden Länder.


[1] C.S.

[2] Der Mann, der ins KZ Auschwitz einbrach. Welt-Online, 14.05.2011

[3] In Wesseling, Leuna, Böhlen, Magdeburg, Scholven, Welheim, Zeitz, Lützkendorf, Pälitz, Brüx  und Heydebreck-Auschwitz..

[4] DuBois J. The Devil´s Chemists. Boston 1952:220; Beeidigte Erklärung von Ervin Schulhof vom 21.06.1947:1, und 203. National Archives, Washington: Nuernberg-Industrialists. Series 1933-1946 (Entry 171) number 7967. Zitiert bei Borkin:121. || Schulhof war jüdischer Häftling und Leiter des Arbeitsdienstes der Fabrik Monowitz-Auschwitz der I.G. Auschwitz AG (Hacklett A.D.V. Der Buchenwald-Report, Tübingen 1999;388/389). || Albert Speer, Rüstungsminister der NS-Regierung: „Der Gegner gestattete uns zwar danach den teilweisen Betrieb der großen chemischen Werke von Leuna …“ (Speer A. Erinnerungen, Frankfurt, 1969:360)

[5] Schwerwasser ist für die Produktion von Atombomben nutzbar.

[6] Hitlers amerikanische Geschäftsfreunde. ARD 29.01.2003. 2330 Uhr; nämlich z.B. IBM-Hollerith, General Motors-Opel, Ford Köln, Massey Harrison, Du Pont, Standard Oil-Esso, ITT-Focke-Wulf, ITT-Lorenz sowie zudem die britisch/ niederländische Shell, die niederländische Glanzstoff usw., s. folgendes.

[7] Holm FK. ESSO AG. 100 Jahre Dapolin, Standard, ESSO. Hamburg 1990. An den Anlagen besaßen I.G. Farbenindustrie 50%, Standard Oil 25% und Royal Dutch Shell 25% der Anteile.

[8] Holm FK. ESSO AG. 100 Jahre Dapolin, Standard, ESSO. Hamburg 1990:„1943“.

[9] Neben dem Aufsichtsratsvorsitzenden Max Warburg (Chernow R. Die Warburgs. Odyssee einer Familie. Berlin: Wolf Jobst Siedler Verlag GmbH, 1994:345) und dem stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden Carl von Weinberg waren 1933 u.a. im Aufsichtsrat folgende Personen jüdischer Herkunft vertreten: Fritz Haber, Otto von Mendelssohn-Bartholdy, Richard Merton (seit 1935 Aufsichtsrat), Ernst von Simson, Alfred Merton, Kurt Oppenheim, Wilhelm Peltzer, Gustav Schlieper, Leo Gans, Adolf Hauser, Otto Hauck, Richard von Schnitzler, Paul Warburg (bis 1932, dann American IG), Wilhelm vom Rath, Arthur von Weinberg. Der letzte war Mitglied der judenhassend-“antisemitischen“ DNVP und Geldgeber der NSDAP (Schweitzer E. Amerika und der Holocaust. Die verschwiegene Geschichte. München: Knaur Taschenbuch, 2004). Bruder Carl von Weinberg sagte gegenüber DuPont, dass er dem Nationalsozialismus seine volle Unterstützung gäbe (Borkin, laut Hirsch:725). Ende 1932 ließ die I.G. Farbenindustrie 95% der Beschäftigten kurzarbeiten. 1933 stellten sie 16.500, 1934 16.700 zusätzliche Arbeiter und Angestellte ein. (Heine IU. Verstand und Schicksal. Weinheim 1990:295). Gemäß der Definition der nationalsozialistischen Regierung (Reichsgesetzblatt 1938 I:627. Dritte Verordnung zum Reichsbürgergesetz vom 14.06.1938, Artikel I., §1 Abs. 3) war I.G. Farbenindustrie 1938 eine jüdische Firma. Sie hatte während des Krieges 543 maßgebliche Beteiligungen im „Ausland“ und 337 im „Inland“ und 1943 199.500 Beschäftigte.

[10] Chernow R. Die Warburgs. Odyssee einer Familie. Berlin: Wolf Jobst Siedler Verlag GmbH, 1994:449. Er schied laut Heine 1933 aus.

[11] Chernow R. Die Warburgs:459

[12] Die Bomben wurden dabei neben die Gleise geworfen: T.H.

[13] Honig G. Ein Akt der Barbarei. Leserbrief. Der Spiegel 3/2003:10

[14] Goldschmidt produzierte 15%, I.G. Farbenindustrie 42,5% und Degussa 42,5% des Giftgases

[15] Niehaus W. Die Radarschlacht. Motorbuch Verlag, Stuttgart 1977:211.

[16] Chernow R. Die Warburgs. Odyssee einer Familie. Berlin: Wolf Jobst Siedler Verlag GmbH, 1994:640

[17] Chernow R. Die Warburgs. Odyssee einer Familie. Berlin: Wolf Jobst Siedler Verlag GmbH, 1994:644

[18] Haslam RT. Secrets Turned into Mighty War Weapons Through IG Farben Agreement. The Petroleum Times, Dec 25, 1943. Diese Aussage informierte zwischen den Zeilen, dass I.G. Farbenindustrie Technologie für Giftgase an die USA und die Sowjet-Union gegeben hätte. || Die Reichswehr hatte mit der Roten Armee in der Sowjet-Union bei Tomka/Saratow Giftgas produziert und Giftgas-Krieg geübt. Dass die deutsche Regierung die Lieferungen dieser geheimsten strategischen Technologie nicht ahndete, beweist, dass sie diese genehmigt hatte.

[19] s. auch Frankfurter Allgemeine Zeitung 23.10.2000. Leserbrief Leihe, Paul Arthur „Erbeutete Krupp-Kanonen“.

[20] Alexandrov A. Die deutschen Flugzeuge in russischen und sowjetischen Diensten 1919 – 1951. Flugzeug Publikation GmbH, 1997:134-5.

[21] H.B.

[22] P.O.

[23] P.K.

[24] US Military Intelligence report EW-pa-128 Enclosure No. 1 to despatch No. 19.489 of Nov. 27 1944 from the Embassy at London, England. Subject: Plans of German industrialists to engage in underground activity after Germanys defeat flow of capital to neutral countries.

[25] Junge Welt, 3.12.2004

[26] Kershaw I. The End. Zitiert in Blasius R. Aktive Schritte zur Selbstbefreiung. FAZ 09.05.2012