Holocauste seit 1888

Aus dem Buch  Morde alle Jubeljahre – Urheber und Methoden von Massenmorden


Ermordung von Millionen jüdischen Menschen durch Krankheiten seit 1888

Ende 1888, als die Regierung in Wien die Aussaugung mit dem Mund (Metitzah b’Peh) bei der jüdischen Beschneidung verboten hatte, wurden abertausende Pferde in Galizien von jüdischen Händlern den Bauern abgekauft.[1] Eine ausgeprägte Dürre hätte die Bauern veranlasst, im Herbst ihre Pferde an die Aufkäufer abzugeben. Aus den Pferdekadavern würden mit einer speziellen Kompostierungstechnik teurere Düngemittel produziert.[2]

Die Pferde waren z.T. sehr krank „scheinen nur mehr aus Haut und Knochen zu bestehen“. Ein Teil von ihnen wird an vielen Stellen Galiziens getötet, das Fleisch liegengelassen aber Fell und Knochen mitgenommen. Die Knochen werden z.T. in der „Erste amerikanische Dampfmühle für Knochen“ zu „Dünger“ zermahlen.[3] An die Plätze mit dem zurückgelassenen Fleisch von z.T. hunderten Pferden werden Schweineherden zur Mast getrieben.[4]

1889 trat in Galizien/Österreich die größte Hungersnot der Geschichte auf. In Ostgalizien brachen Tuberkulose, Typhus, Diphterie, Windpocken, Cholera aus.[5] Jährlich starben 50.00 Menschen an Hunger. Die durchschnittliche Lebensdauer von männlichen Personen sank auf 27 Jahre. Bertha Pappenheim beschrieb nach ihrer Reise durch Galizien

„[…] alle jene Schäden, an denen die jüdischen Einwohner Galiziens wie an einer schweren, sich stetig forterbenden Krankheit leiden“.[6]

In großer Anzahl wanderten nun jüdische Personen aus Galizien nach Nord- und Südamerika aus. „Ein regelrechter Auswanderungswahnsinn greift um sich.“[7] In den achtziger Jahren (1880 – 1890, d.A.) sind 40% aller Emigranten aus Galizien jüdische Personen, in den neunziger Jahren 40%,[8] bei einem Bevölkerungsanteil von 10%. Aber die Verseuchung verfolgte sie:

„Schon auf der Überfahrt starben die Schwächsten.“[9] „Immer öfter werden […] kranke Emigranten zurückgeschickt.“[10] und sie starben frühzeitig in Amerika: Die Auswanderer werden von der „amerikanischen Pest dahingerafft“,[11] dann durch das „Brasilianische Fieber.“[12] Die Menschen starben „ […] wie die Fliegen.“[13]

Die biologische Beeinflussung jüdischer Menschen in Galizien-Österreich betraf auch deren Geschlechtsleben. Die Geburtenrate in Galizien wurde trotz Armut und Seuchen höher als in den meisten anderen Regionen Europas[14] und der Bevölkerungszuwachs der jüdischen Bevölkerung Galiziens stellte sogar den der übrigen Gruppen dort in den Schatten.[15]

Pappenheim bescheinigte 1904 jüdischen Frauen in Galizien „heißes Blut“. In „Die Immoralität der Galizierinnen[16] führte sie zwar Armut als Ursache der überdurchschnittlichen häufig ausgeübten Prostitution an, sie erklärte aber nicht, wieso Armut in Galizien zur Prostitution führte.

Jacob Caro: „Die Frauen aus Galizien sind leichtsinniger und unmoralischer als alle anderen.“[17] Bezüglich der anteilsmäßigen Häufung von Huren und Zuhältern aus Galizien schreibt Pollack: „Galizien spielt eine besonders düstere Rolle als Herkunftsland vieler Mädchen, aber auch der meisten Händler.“[18]

Theodor Herzl schrieb 1889, dass „galizische Jüdinnen in den letzten Jahren auffallend der Prostitution zufallen. Sie kommen als Ware nach allen Weltgegenden in den schrecklichsten Handel. Bedenkt man die alte Reinheit des jüdischen Familienlebens, so schnürt einem eine solche Tatsache das Herz zu.[19]

Bertha Pappenheim benennt „die durch das ganze Land verbreitete und das Land verseuchende geheime Prostitution […] nicht etwa Frauen und Mädchen, die […] von modernen oder emanzipierten Ideen ‚infiziert’ worden sind. Es sind Frauen und Mädchen, die ultraorthodox leben, den Sabbat halten, die Speisegesetze und alle anderen rituellen Vorschriften mit der größten Ängstlichkeit befolgen und dennoch in sittlicher Beziehung absolut haltlos sind.[20]

Galiziens Prostitution wurde exportiert. „Um 1891 steigt die Zahl der Prostituierten in der Alsterstadt (Hamburg, d.A.) sprunghaft an, die meisten kommen aus Galizien und Russland.“[21]

Die Auswanderung lief ab 1881 über Brody. Dort wurden große Baracken errichtet.[22] Ab 1888 war dann das von überwiegend jüdischen Personen bewohnte Oswiecim (=Auschwitz) das Jiddische „Oschpitziner Jerusalem“ (8.000 jüdische, 7.000 christliche Personen), Sammelplatz für die Abfahrt von Auswanderern, Zeitarbeitern-Amerika-Gängern und Prostituierten.[23]

1915 waren 1,5 Millionen jüdische Personen von der russischen Regierung aus Russland-Weißrussland verschleppt und vertrieben worden.

Als anschließend im August 1915 deutsche und österreichische Truppen das Gebiet erobernd besetzten, führten sie das Werk der Vertreibung fort, behinderten die Rückkehr in die zerstörten Gebiete. Mit der Verbreitung von Seuchen wie Flecktyphus, Cholera, Malaria zwangen sie Einheimische aus diesen Gebieten hinaus.

Besonders durch die Verbreitung von Läusen, die die bisher unbekannten Bakterien Rickettsia prowazecki enthielten, wurden Millionen EinwohnerInnen mit z.T. tödlichem Flecktyphus krankgemacht.

Während an der Westfront keine Flecktyphus-Erkrankungen auftraten, obwohl nur wenige deutsche und keinerlei französische und britische Gegenmaßnahmen getroffen worden waren, erkrankten von November 1917 bis Ende 1921 30 Millionen Personen an der Ostfront bzw. in der Sowjet-Union, drei Millionen starben daran.[24]

Die Verbreitung dieser neuen Bakterien mit Hilfe von Läusen war allerdings auch für deutsche Militärärzte tödlich. Der „Spiegel“ beschreibt das verschleiernd:

„Die Armee […] entsandte Seuchentrupps, um (auch zwangsweise) die örtliche Bevölkerung zu behandeln, von der es hieß, sie sei hochgradig verlaust. Die Arbeit war gefährlich: Im besetzten Polen starben 10 von 50 deutschen Sanitätsoffizieren an Typhus.“[25]

Außer den Ärzten erkrankten jedoch fast keine deutschen Soldaten.

Der „Hilfsverein der deutschen Juden“, Berlin, hatte bereits seit 1901 in Palästina für „Ostjuden“ Schulen errichtet. Im 1. Weltkrieg vermittelte er in von deutschen Truppen besetzten Gebieten, zusammen mit jüdischen US-Organisationen, die Umsiedlung von 200.000 Personen nach Palästina.

Die USA waren und blieben in Polen-Ober-Ost sogar mit Militäreinheiten präsent, auch nachdem sie am 2. April 1917 Deutschland den Krieg erklärt hatten. Sie hatten ganz einfach Österreich keine Kriegserklärung übergeben. In Österreich-Galizien arbeiteten damals deutsche und US-amerikanische Organisationen zusammen. Erst am 07.12.1917 erklärten die USA auch dem Gastgeber Österreich den Krieg.

Die folgenden Zitate stammen zum großen Teil aus „The First Holocaust“ von Don Heddesheimer,[26] wohingegen die Interpretationen zum Teil vom Autor stammen:

„Sobald der Weltkrieg begann und klar war, dass ein großer Teil des Krieges in den Gebieten, in denen sechs oder sieben Millionen Juden lebten, insbesondere Polen, Russland und Galizien, ausgetragen würde, gründeten viele wichtige Personen Organisationen zur Sammlung von Spenden für die Notleidenden in den Kriegsgebieten.“[27]

Die Lokalitäten der militärischen Aktivitäten Russlands und Deutschland-Österreichs waren also z.B. den Bankiers Warburg bekannt. Im Monat des Kriegsbeginnes wurden Aktivitäten für Osteuropa betrieben. Central Committee for the Relief of Jews Suffering Through the War (Oktober 1914), American Jewish Relief Committee (1914) und American Jewish Joint Distribution for Jewish War Sufferers („Joint“ 1914) wurden unter Führung von Warburgs und American Jewish Committee-President Louis Marshall gegründet.

Am 13.01.1915 sagte Louis Marshall, dass „von 13 Millionen Juden in der Welt über 6 Millionen im Kriegsgebiet in Osteuropa lebten, unter Umständen […] so grauenvoll, dass sie unmöglich wiederzugeben wären. […] Pogrome in Russland, in Polen, in Galizien“. Es sei die schlimmste Periode in der jüdischen Geschichte.

Im September 1915 wurde der „Esras Torah Fund“ für die Versorgung von Rabbinern und Zadeks in Osteuropa eingerichtet. Seit Oktober 1915 arbeiteten Regierungen von Deutschland und weiteren Nationen mit der Hebrew Immigrant Aid Society (HIAS) der USA für Aktivitäten in Osteuropa zusammen.

Im Mai 1916 schrieb die New York Times, dass von ehemals 2.450.000 Juden in Polen, Litauen und Kurland noch 1.770.000 dort lebten und von denen 700.000 dringend auf Hilfe angewiesen wären.[28]

Nachdem die russische Regierung im August 1915 die Freizügigkeit für jüdische Personen für ganz Russland verfügt hatte, wurden 1916 bereits eine Million jüdische Personen vertrieben. Das American Jewish Committee berichtete 1916 in 25.000 Exemplaren des „The Jews in the Eastern War Zone“:

„[…] Hunderttausende mußten von einem Tag zum anderen ihre Häuser verlassen, die glücklicheren von ihnen als Frachtstücke verpackt und verschickt – die Alten, die Kranken und Verrückten, Männer, Frauen und Kinder, verschoben von einer Provinz zur anderen, tagelang ohne Nahrung oder jegliche Hilfe – die weniger glücklichen aber wurden in die Wälder und Sümpfe getrieben um Hungers zu sterben[…]“[29]

„[…] die Juden, die bereits von den Russen und Polen verfolgt worden waren, standen einer geballten Orgie von Hass, Blutdurst und Raublust gegenüber, die sie in einem einzigen gewaltigen Holocaust zu verschlingen drohte.“[30]

Der Bankier Jacob Schiff forderte wiederholt bis 1917 ein Ende „dieses Holocausts“.[31]

US $ 19 Mio. wurden bis April 1917 über Berlin aus den USA in das deutsch besetzte Polen geschickt, dann weitere US-$ 2 Mio. über Holland/Berlin. Zu Kriegsende waren die „sechs Millionen“ jüdischen Personen in Osteuropa nicht tot, aber „unglaublicher Armut, Hunger und Krankheit“ ausgesetzt.[32]

Am 21. April 1920 meldete die New York Times: „In Europa sind heute mehr als 5.000.000 Juden im Begriff zu verhungern oder nahezu verhungert und viele sind von einer virulenten Salmonellen-Infektion befallen“, in den Regionen, in die bis damals US-$ 30 Mio. geflossen waren.

„Der Krieg hat 5 Millionen entwurzelte und erschöpfte Juden in Osteuropa hinterlassen. […] Ihre Zahl wird täglich kleiner durch eine Serie von schlimmsten Seuchen, die je auf der Welt aufgetreten sind. Salmonellen-Infektionen, Cholera, Pocken […] Schmutz und Fehlernährung sind die beiden großen Ursachen für die Seuche. […] zwei von drei Kindern sterben vor ihrem ersten Geburtstag. […] eine unheimlich große Zahl von Kindern wird blind geboren. Eine neue Augenkrankheit befiel tausende von Kindern[…].“[33]

Auf Grund von Absprachen zwischen Deutschland und der jungen Sowjet-Union besetzten Deutschland-Österreich seit Februar 1918 die Ukraine, besetzten im März die Hauptstadt Kiew und im Sommer 1918 Teile des Kaukasus. 1917 bis 1920 wurden dort 2000 Pogrome mit 85.000 ermordeten jüdischen Personen registriert. Zehntausende flohen. Carl Melchior, später Teilhaber der Bank Warburg, arbeitete dort als Offizier.

1926 wurden erneut Epidemien unter jüdischen Menschen in Osteuropa berichtet, vermehrt Tuberkulose und Geisteskrankheiten mit Selbstmorden.

[1] Pollack M. Kaiser von Amerika. Wien 2010:182-5

[2] Pollack M. Kaiser von Amerika. Wien 2010:185

[3] Pollack M. Kaiser von Amerika. Wien 2010:182

[4] Pollack M. Kaiser von Amerika. Wien 2010:183

[5] Pollack M. Kaiser von Amerika. Wien 2010:70

[6] Pappenheim B, Rabinowitsch S. Zur Lage der jüdischen Bevölkerung in Galizien. Frankfurt/M, 1904

[7] Pollack M. Kaiser von Amerika. Wien 2010:218

[8] Pollack M. Kaiser von Amerika. Wien 2010:80

[9] Pollack M. Kaiser von Amerika. Wien 2010:222

[10] Pollack M. Kaiser von Amerika. Wien 2010:93

[11] Pollack M. Kaiser von Amerika. Wien 2010:214

[12] Pollack M. Kaiser von Amerika. Wien 2010:214

[13] Pollack M. Kaiser von Amerika. Wien 2010:216

[14] Pollack M. Kaiser von Amerika. Wien 2010:75

[15] Pollack M. Kaiser von Amerika. Wien 2010:79

[16] Frankfurt, 1901, in Heubach 1992

[17] Jacob Caro, zitiert in Pollack M. Kaiser von Amerika. Wien 2010:58

[18] Pollack M. Kaiser von Amerika. Wien 2010:51

[19] Die Welt, Wien 24.06.1898

[20] Pappenheim, Rabinowitsch 1904:17

[21] Pollack M. Kaiser von Amerika. Wien 2010:245

[22] Pollack M. Kaiser von Amerika. Wien 2010:82, 84

[23] Pollack M. Kaiser von Amerika. Wien 2010:

[24] Zinsser H. Lice and History. London, Routledge 1935.

[25] Spiegel 10/2004:132

[26] Heddesheimer D. The First Holocaust. Chicago 2003

[27] Warburg FM. A Biographical Sketch. The American Jewish Committee. New York, 1938:38

[28] 700.000 Jews in Need on the East War Front. New York Times, 22.05.1916:11

[29] zitiert bei Heddesheimer:95/96

[30] Schachner N. The Price of Liberty. A History of the American Jewish Committee. The American Jewish Committee, New York, 1948:60,287, zitiert bei Heddesheimer:32/33

[31] Cohen NW. Jacob H. Schiff. Brandeis University Press, 1999:191, zitiert bei Heddesheimer

[32] Warburg F. Tells Sad Plight of Jews. New York Times 12.11.1919:7

[33] Five Million Face Famine in Poland. New York Times, 03.12.1919:24

 

Die „Pest“ für nichtjüdische Personen

Dieser Text ist ein Auszug aus dem Buch „Morde alle Jubeljahre – Urheber und Methoden von Massenmorden„. Das vollständige Buch können Sie als E-Book (pdf, E-Pub) oder gedruckt im Shop erwerben.


Der Erreger der für die meisten Menschen akut tödlichen Pest, eine Art der Bakterie Yersinia pestis, kann durch Aufnahme mit der Nahrung (in Blutprodukten in z.B. Wasser, in Fleisch von erkrankten Tieren), durch Tröpfchen in der Luft, z.B. von Mensch zu Mensch, durch Versprühen von pesthaltigen Stäuben und durch Einbringen direkt in den Körper, durch z.B. Bisse von angesteckten blutsaugenden Bremsen, Wanzen, Flöhen, Läusen, die sich von infizierten Warmblütern (Ratten, Mäusen, Pferden, Rindern, Hunden, Schweinen, Katzen) die Yersinia pestis-Bakterien holen, auf Menschen übertragen werden.

Yersinia pestis wird in Zähnen und Oberschenkelknochen  von Personen, die die Pest überstanden haben, angereichert. Es ist dort in kühler, feuchter Umgebung über Jahrhunderte ansteckend. Personen, die gegen Yersinia pestis immun sind, können aus derartigen Knochen und Zähnen infektiöse Staubpartikel gewinnen.

Der Schwarze Tod 1347 – 1350

Durch den „Schwarzen Tod“ wurden zwar 25 Millionen Personen, 40% der Menschen in Europa, getötet. Aber „von 1326 bis 1400 gab es insgesamt 32, von 1400 bis 1500  41, von 1500 bis 1600  30 Pestjahre! […]  […]  Der letzte große Pestausbruch fand in Indien statt und forderte in Bombay 1898 sechs Millionen Menschenleben.“[1]

Die Infektiösität des „Pestgiftes“ war bekannt. Am angeblichen Ursprungsort des europäischen Massensterbens, in Kaffa, waren Pestleichen von mongolischen Belagerern in die Stadt katapultiert worden zum Entsetzen der genuesischen Belagerten. Die Bio-Waffe Pest war beiden Seiten bekannt.

  • Mit 40tägiger Quarantäne für Schiffe, Beschießen von Pest-verdächtigten Schiffen mit Brandpfeilen,
  • Isolierung von Erkrankten, mit dem Verbot, Pesthäuser vor 40 Tagen zu betreten, mit dem Verbot von Gottesdiensten und öffentlichen Veranstaltungen, mit dem Verbot Reisende und Güter aus verdächtigten Regionen aufzunehmen,
  • mit Verpflichtung von Bettlern, Krüppeln, Zigeunern, Juden und Fremden, die Leichen einzusammeln und in Gruben außerhalb des Friedhofs, sogar auf einer Insel vor Venedig, zu bestatten, wurden sehr viele, wirksame Maßnahmen ergriffen.

Unbeeinflusst von Quarantänen „breitete sich die Pest mit rasender Geschwindigkeit“ aus. Pferdekutschen konnten ca. 60 km täglich schaffen. Die Pest schaffte 76km täglich. Nach der Infizierung in Kaffa starben im Oktober 1347 in Messina dann an vielen Orten in Sizilien Tausende.[2]

Am 1. November begann, ohne Zwischenstop 500km nördlich, um Marseille das Sterben von 57.000 Personen. Zur gleichen Zeit begann im ebenso nördlichen Genua, als erster Stadt Italiens, das Massensterben.[3] Es wurde noch 1347 im Rhonetal und Tessin fortgesetzt und erreichte Frühjahr 1348 die Westschweiz.

Auch auf der Ostseite Italiens wurden zuerst im Februar 1348 ganz im Norden Einwohnerinnen Venedigs, Luccas und Pisas getötet.

Betroffen waren besonders in Deutschland Kleriker, Klosterinsassen, Barfüßermönche (124.434 in Deutschland, 30.000 in Italien), christliche Stadtbevölkerung.

Mehrere Erreger des Schwarzen Todes

Körperliche Symptome weisen auf Beulenpest, Lungenpest und weitere Krankheiten hin. Unsolidarisches, rücksichtsloses Verhalten wies auf bewußtseinsverändernde Einflüsse hin. Tanzwut in Sizilien, um Aachen, im Rheinland und Köln kann durch Substanzen mit nervenschädigender Wirkung, z.B. Mykotoxine oder Herpesviren bewirkt worden sein.

Auf Mykotoxine wies:

Wenn man ein neu gebackenes Brot über Nacht an eine lange Stange steckt, das morgens schimmlich, inwändig grün, gelb und ungeschmack wird, solches den Hunden und Hennen vorwirft und sie nach Genießung sterben, in gleichen so die Hennen den Morgentau trinken und davon verrecken, so ist das Pestgift ganz vor der Tür.[4]

Die Übertragung erfolgte aus Wasser, aus Luft, von Gegenständen, Kleidern. Betroffen waren auch „Hunde, Katzen, Pferde, Ochsen, Ziegen, Schafe.[5]

Schweine wühlten in Pestkleidern und starben akut. In Wien wurde ein Hund über einer Grube mit etlichen Tausend Toten festgebunden. Nach drei Stunden war er tot.

Yersinia Pestis konnte unmöglich durch Ratten in 2 ½ Jahren auf die 25 Millionen Verstorbenen über tausende Kilometer in Städten und Dörfern übertragen werden.

Der wichtigste zeitgenössische jüdische Beschreiber der Verfolgungen von jüdischen Personen, Israel Ben Joel Süsslin, schrieb damals, die Pest wäre eine Strafe Gottes für die Judenverfolgungen.[6] Ihm zufolge wurden also die nichtjüdischen Verfolger nach den Pogromen durch übernatürliche Maßnahmen getötet.

Der Teil jüdischer Personen, der die genetische Eigenschaft CCR5 Deletion p32 besaß, ca. 25% (s. Kapitel 2.6) war widerstandsfähig gegen die Pest, konnte Pestmaterial gewinnen und es verbreiten. Die Benutzung von pestfreiem Wasser aus eigenen, gemauerten und gedeckten Tiefbrunnen, heute als Mikwe-Ritualbäder ausgegeben (s. Kapitel 1.5.1.3), verhinderte die Vergiftung des von jüdischen Personen benutzten Wassers aus der Luft und aus zufließendem Wasser.

Besonders seit dem ersten Kreuzzug (1096) soll laut jüdischen Überlieferungen bei jedem Jahreszeitenwechsel während vier Tagen bei Sonnenuntergang Blut dem Trinkwasser (Flüsse, Brunnen und Quellen) zugesetzt worden sein.[7] David Agudarham, Rabbiner in Sevilla, warnte 1340 davor. Das Trinken des Wassers würde in wenigen Tagen zum Tode führen. Das Wasser könnte durch Erhitzen mit glühender Holzkohle und durch Eintauchen eines rot glühenden Hufeisens trinkbar gemacht werden.[8]

Überträger der Pesterreger

Damals sollen in Europa 19.000 Leprosorien, „Siechenhäuser“, Stationen angeblich zur Behandlung von Personen mit Lepra, gebaut worden sein.[9]

Lepra ist schwach ansteckend. Sie wird nur bei wiederholten, intensiven Kontakten auf immungeschwächte Personen übertragen und ist meistens mit normaler Lebensführung vereinbar.

In der Tora ist beschrieben, dass Moses die Hautsymptome der Lepra taschenspielerartig erscheinen und verschwinden ließ.[10]

Die Leprosorien wurden bevorzugt an Ausfallstraßen außerhalb der Grenze von Handelsstädten (Melaten Köln und Aachen) errichtet. Durch die vorgeschriebene Vermeidung von Sprechkontakt, Körperkontakt, vorgeschriebene Warnkleidung und Klapper-Warngeräusche konnten resistente „Lepröse“ unbemerkt Pestbakterien transportieren.

1321 – 1323 wurden Lepröse zusammen mit Juden in Nordspanien, in der Provence und in Italien der Verbreitung der Pest beschuldigt und hingerichtet. (Kapitel 1.5.1.3)

Auch „1348 – 1352 wurden […]  Lepröse als Pestverbreiter verfolgt.“[11]

Seit September 1348 bis Ende 1349 gelang eine Infizierung insbesondere von Personen in Dörfern durch die Geissler/Flagellanten-Umzüge von Österreich bis in die Niederlande. Maskierte Personen „aus der dünnen Schicht wohlhabender Stadtbürger […] , die über Barmittel verfügten […]  zu den ganz wenigen gehörten, die lesen konnten.“, machten jeweils 33 Tage Demonstrationen mit blutigen Szenen und Verschmieren von Blut an Kirchengebäuden in Dörfern. Sie prophezeiten, dass der Schwarze Tod sich ausbreiten werde und sie „brachten […]  auf ihren Zügen […]  Pasteurella pestis in Dörfer und Städte an ihren Weg […]  sie wurden verboten, da man erkannte, dass mit den Flagellanten auch die Pest Einzug in die Dörfer hielt.[12]

Eine weitere Gruppierung mit Widerstandkraft gegen Pesterkrankung, waren auffallend viele Bettler, Bettlerinnen, „Begarden, Beginen“, die organisiert für die Pestkranken bettelten, Pest-Kranke pflegten und Pest-Tote bestatteten. Ihre internationale, heutige Organisation heißt Alexianer Brüder.

Rotbekleidete, rotmaskierte „Pestknechte“ der Compagnia della Misericordia verrichteten ähnliche Arbeiten in Florenz.

Verbrechen gegen jüdische Personen durch als nichtjüdisch getarnte, nationalsozialistische Personen

Dieser Text ist ein Auszug aus dem Buch „Morde alle Jubeljahre – Urheber und Methoden von Massenmorden„. Das vollständige Buch können Sie als E-Book (pdf, E-Pub) oder gedruckt im Shop erwerben.


Der jüdische britische Zeitungsverleger Lord William Maxwell Aitken Beaverbrook schrieb 1931, dass viele Antisemiten jüdischer Rasse seien. Er schrieb über ein Gespräch mit Alfred Rosenberg: „Er ist ein entschiedener Antisemit, und wie so mancher andere Judengegner trägt er ihre rassischen Merkmale im Gesicht.“[1]

Gemäß Hannah Arendt wurde auch

die Hitler-Bewegung“ durch „[…] die dumme und gefährliche Redensart von der Wiederkehr des ‚dunklen Mittelalters’ […] gerade von Juden […] als Mittel für die Erhaltung des Judentums […] benutzt.
Jedermann weiß, dass Entstehen und Anwachsen des modernen Antisemitismus mit dem Prozeß der jüdischen Assimilation, der Säkularisierung und dem Absterben der alten religiösen und geistigen Gehalte des Judentums, koinzidiert. Betrachtet man diesen Prozeß von einem jüdischen Standpunkt, so bedeutet er, dass große Teile des Volkes durch eine innere Auflösung und ein äußeres Aufgehen in der Umwelt in ihrer Existenz bedroht waren. In dieser Situation gerieten diejenigen, welche dieser Prozeß mit Sorge erfüllte, auf die merkwürdige Idee, dass man sich vielleicht des Judenhasses zum Zwecke einer gleichsam zwangsweisen Konservierung des Volkes bedienen könne.
Je ‚ewiger’ der Antisemitismus, desto sicherer die ‚ewige’ Existenz des jüdischen Volkes. Hinter diesem Aberglauben steckte zudem eine höchst reale geschichtliche Erfahrung, so sehr er selber auch eine Travestie der religiösen Idee der Auserwähltheit des Volkes ist.

Der christliche Judenhass war in der Tat ein politisch wie geistig außerordentlich wirksames Mittel für die Erhaltung des Judentums gewesen. Dass die Juden den modernen, antichristlichen Rassen-Antisemitismus unbesehen mit dem mittelalterlichen Judenhass verwechseln konnten, lag unter anderem daran, dass sie trotz aller Assimilation nur sehr wenig vom Christentum wußten und zumeist den eigentlichen christlichen Charakter der Zivilisation, in die sie sich assimilierten, einfach übersahen.

So konnte es geschehen, dass die dumme und gefährliche Redensart von der Wiederkehr des ‚dunklen Mittelalters’ angesichts der Hitler-Bewegung gerade von Juden vielfach verbreitet wurde.“[2]

Aus deutschblütig-rassistischer Sicht wäre die sogenannte Judenfrage von selbst gelöst worden, aus jüdisch-rassistischer Sicht aber drohte die Katastrophe der Normalisierung, nämlich einer als Assimilation bezeichneten Nichtweiterbetreibung von Besonderheit, Abgesondertheit, Fremdheit gegenüber den 99,0% weiteren EinwohnerInnen Deutschlands.

Der jüdische Bevölkerungswissenschaftler Theilhaber hatte 1911 die Gemeinschaftsbildung von Personen jüdischer Herkunft in Deutschland mit Personen nicht-jüdischer Herkunft durch Eheschließungen mit nicht-jüdischen Personen und durch Austritt aus der jüdischen Kirchengemeinde berechnet und als „Untergang der deutschen Juden“ verteufelt.

Es werde im Jahre 2000 in Deutschland keine Juden mehr geben, weil die deutschen Juden nicht mehr rassebewusst wären.[3]

Personen jüdischer Herkunft in Deutschland waren dabei, rassistische Gebote der jüdischen Religion nicht mehr zu befolgen.

Im Buch Esra, Kapitel 9 und 10 befiehlt der Prophet Esra im Namen Jahwes den Israeliten, ausschließlich jüdisch zu heiraten und nichtjüdische Ehefrauen und die gemeinsamen Kinder zu verstoßen.

Der Statistiker Heinrich Silbergleit formulierte 1930 aus seiner betont „jüdischen“ Sicht eine Begründung für die Verwirklichung des von ihm nicht zitierten Programmes der NSDAP.

„Schon vor mehr als 20 Jahren hat Felix A. Theilhaber den Untergang der deutschen Juden verkündet. Und allerdings, die statistische Situation war, […], schon damals eine recht gespannte. Sie hat sich seitdem noch mehr verschärft durch die weiterschleichende, gewissermaßen endemische und die zusätzliche Geburtenkrisis der Kriegsjahre. […]

Worauf es uns wesentlich anzukommen scheint, das ist […] die Wiederherstellung der engen Verbundenheit mit den alten Überlieferungen auf bevölkerungspolitischem Gebiet. Dass dies bei den deutschen Juden noch möglich wäre, vermögen wir uns allerdings kaum vorzustellen, womit allerdings keineswegs jedem Verzicht auf die Politik der Wirksamkeit der kleineren Mittel das Wort geredet werden soll.“[4]

Die NSDAP-Regierung erzwang mit ihren Gesetzen die erneute Trennung von jüdischen und nichtjüdischen Personen. Staatssekretär Wilhelm Stuckart und Hans Globke vom Reichsinnenministerium wiesen 1936 auf diese gemeinsame Zielsetzung hin:

„Das deutsche Volk wünscht, sein Blut und seine Kultur rein und eigen zu erhalten, wie es die Juden seit dem Propheten Esra für ihr Volk als Forderung […] aufgestellt haben.“[5]

Julius Streicher, Gauleiter in Franken und Herausgeber des „Der Stürmer“ sagte im Prozess von Nürnberg 1946: „Unser Vorbild war das jüdische Gesetz“.[6]

Wie gesagt, es standen angesichts der Zahlenverhältnisse keinesfalls nichtjüdische Verun“rein“igungen zur Debatte.

Führende Verantwortliche des National-Sozialismus, tarnten sich als nichtjüdisch (s. Buch Bankiers überm Hakenkreuz), nämlich z.B. Adolf Hitler, Rudolf Heß, Hermann Wilhelm Göring, Joachim von Ribbentrop, Martin Bormann, Wilhelm Funk, Reinhard Heydrich, Heinrich Himmler, Paul Joseph Goebbels, Richard Glücks, Arnolt Bronnen, Ernst Kaltenbrunner, Alois Brunner, Adolf Eichmann, Hjalmar Horace Greeley Schacht, Ernst Sedgewick Hanfstaengl, Kurt Freiherr von Schröder, Alfred Rosenberg, Franz Pfeffer von Salomon, Gregor Strasser, Otto Strasser, Wilhelm Canaris, Robert Ley, Hans Frank, Wilhelm Frick, Emil Maurice, Baldur von Schirach, Klaus Barbie, Heinrich Müller, Erhard Milch, Julius Streicher, Fritz Brandt, Odilo Globocnik, Wilhelm Jordan, Wilhelm Kube, Erich von dem Bach-Zelewski, Emil Georg Ritter von Stauß, Johann von Stein, oder tarnten ihre Ehefrau als nichtjüdisch wie z.B. Karl Haushofer.[7]

Der Leiter des Reichssippenamtes Kurt Mayer teilte in einem Schreiben an Kanzlei-Leiter Martin Bormann am 13.12.1940 mit, es lasse sich „nicht genau (so! d.A.) nachvollziehen, wie hoch der Prozentsatz der NSDAP-Mitglieder mit jüdischer Abstammung“ wäre. „Was hier nun bis zum heutigen Tage von der Partei an nicht kontrollierbaren und infolge ihrer Rechtskraft nicht mehr reparierbaren Urteilen erging, ist geradezu haarsträubend.[8]

1942 verkündete Martin Bormann, dass jüdische Mischlinge deutschblütigen Personen gleichgestellt würden, wenn sich z.B.

„ein jüdischer Mischling […] ohne von seiner Mischlingseigenschaft gewusst zu haben, jahrelang während der Kampfzeit für die Partei eingesetzt hat.“[9]

Jüdische „Mischlinge“ waren am Aufbau der NSDAP in den zwanziger Jahren engagiert und derart „positiv“ beteiligt,[10] dass bei Anwendung der Nürnberger Gesetze das Interesse von Personen jüdischer Herkunft an der Hitler-Diktatur sichtbar geworden wäre durch Entmachtung und zumindest Zwangsauswanderung einer großen Zahl führender NSDAP-Mitglieder.

Hitler versteckte diese Protegierung der NSDAP durch jüdische Personen mit Hilfe von Blutsumwandlungen. Besonders die Prominenten Hermann Wilhelm Göring, sein Bruder Albert, seine Frau Emmy Sonnemann, Martin Bormann, Wilhelm Canaris, Gerhard Engel, Karl Dönitz, Paul Joseph Goebbels, Magda Goebbels, Ernst Kaltenbrunner, Albert Kesselring, Erich Raeder, Fritz Sauckel, Baldur von Schirach, Adolf Eichmann und Heinrich Himmler kümmerten sich mit Hitler um Blutsumwandlungen.[11]

9.636 jüdische NSDAP-Mitglieder beantragten ihre Blutsumwandlung. 260 aus der Schar von diesen „Prominenten, verdienten Kämpfern der Partei, hohen Parteifunktionären, vorgeblich unehelichen Kindern[12] deklarierte Hitler von 1935 bis Anfang 1941 von judenstämmig in deutschblütig um.[13] In Berlin wurden 1.300 jüdische Personen zu Ehrenariern gemacht.

Ernst Heinrich Heinkel, Flugzeughersteller, ließ sich als deutschblütig erklären. Arthur Imhausen, Inhaber der Fa. Imhausen-Chemie in Witten, ließ sich von Adolf Hitler am 23.07.1937 zum deutschblütigen Unternehmer erklären. Die Besitzer der Chemiefirmen Freudenberg & Co., Weinheim, Richard Freudenberg und der Th. Goldschmidt AG, Essen, Bernhard Goldschmidt, ließen sich ebenso blutsmäßig verwandeln und wurden Wehrwirtschaftsführer. Albrecht Wertheim, Enkel des Warenhaus-Gründers Abraham Wertheim, Berlin, ließ sich 1939 als deutschblütigen Offizier erklären.[14] Die Mitglieder der Bankiersfamilie Wittgenstein in Wien ließen sich 1939 als deutschblütig erklären. Der bedeutendste Rüstungsindustrielle Österreichs, Friedrich Mandl, trat der NSDAP trotz Herkunft als deutschblütig seit 1800 bei und belieferte Hitlers Krieg.

Eine besonders sorgfältig ausgewählte Blutsverwandlung führte Adolf Hitler im September 1939 nach der Besetzung Westpolens durch. Major Ernst Ferdinand Benjamin Bloch, Sohn des jüdischen Arztes Dr. med. Oskar Bloch, wurde von ihm zum deutschblütigen Offizier für die Zeit bis Kriegsende erklärt. Ernst Bloch war seit 1919 Reichswehr-Offizier gewesen. 1935 wurde er Leiter der „I/Wirtschaftsabteilung“, der Industriespionage der „Abwehr“ unter Wilhelm Canaris.

Bloch wurde im September 1939 als Führer einer Gruppe von vier jüdischen Wehrmachtsangehörigen nach Warschau geschickt. Von dort geleitete er im Dezember 1939 den wichtigsten Priesterführer der Chassidim, den „Lubawitscher Rebbe“, Joseph Isaak Schneersohn für eine Woche nach Berlin und dann zurück nach Warschau, dann nach Kovno, dann nach Riga, zum Umzug über Schweden nach New York (s. Kapitel Auschwitz).

  • In den Niederlanden wurden sechs von 12 jüdischen Führungs-Funktionären des nationalsozialistischen NSB als arisch erklärt. Der Führer des NSB Anton Mussert war jüdisch, der Propagandachef Max Blokzijl und der Leiter der Ausbildungsabteilung ebenso. Sie gehörten zu 47 jüdischen Personen in den Niederlanden mit schriftlicher Ausnahme von Diskriminierungen. Weitere wurden z.B. durch Anordnung von Göring durchgewinkt.[15]
  • Fünf Juden befanden sich im März 1919 unter den Gründern des Faschismus“ in Italien, „mehrere Juden befanden sich unter Mussolinis engsten Beratern.“[16] Mussolinis Finanzminister waren die jüdischen Guido Jung und Guiseppe Volpi. Seine Biographin Marghereti G. Sarfatti, Ivo Levi, und der Banca Commerciale Bankier Toeplitz waren jüdischer Herkunft.
  • Sir Oswald Mosley, jüdischer Herkunft, „kosher Fascist“, Freund von Lord Rothermere, erst konservativer, dann Labour-Minister, wurde dann Gründer der British Union of Fascists. Deren Propagandaminister John Beckett und die Prominenten Bill Leaper, Harald Sorett und Albert Lynden waren jüdischer Herkunft und sorgten für Judenhass in Großbritannien, der die Ermordung von Millionen jüdischen Personen in Osteuropa trotz Balfour-Declaration und Platz in z.B. Kanada, Australien, Südafrika, Neu Seeland, Großbritannien möglich machte.
  • Fast alle Führer einschließlich des Chefs Ante Pavelic der Juden-folternden- und –mordenden Ustascha, der kroatischen Faschisten-Partei, waren mit jüdischen Frauen vermählt.[17] Gesandter Kroatiens für Ungarn und Italien war der jüdische Alexander Klein.[18]
  • Auch in Frankreich wurden einige jüdische Personen von der deutschen Regierung als nichtjüdisch deklariert und relativ bevorzugt behandelt, die nach dem Krieg führende Positionen einnahmen: Z.B. der Bakteriologe Robert Debre und sein Sohn Michel Debre. Michel Debre wurde Justizminister, Premierminister (1959 – 1962), Finanzminister, Außenminister, Verteidigungsminister[19]. Jacques Rueff, Vize-Präsident der Banc de France 1940 bis 1978, erhielt die Bescheinigung, wie ein Arier zu sein.
  • Die Massaker an hunderttausenden äthiopischen jüdischen Personen („Falashas“) 1935 – 1941 wurden maßgeblich vom jüdisch-britischen Geheimdienst MI6 mit Hilfe von Mussolini unter Einsatz von Giftgas durchgeführt.
  • Die Massaker an den AlevitInnen in Dersin, Türkei 1937 – 1939 wurden von dem jüdischen Kemal Pascha Atatürk und den zum großen Teil alevitischen Militärbefehlshabern verübt.
  • Paul Kagame, jüdischer Präsident Ruandas, erlebte 1994 den Mord an 800.000 jüdisch-stämmigen „Tutsis“ und auch an „Hutus“. Aber nach Ausbildung in den USA gelang es ihm, die überlebenden Tutsi-Personen an die Macht zu bringen.