Holocauste seit 1888

Aus dem Buch  Morde alle Jubeljahre – Urheber und Methoden von Massenmorden


Ermordung von Millionen jüdischen Menschen durch Krankheiten seit 1888

Ende 1888, als die Regierung in Wien die Aussaugung mit dem Mund (Metitzah b’Peh) bei der jüdischen Beschneidung verboten hatte, wurden abertausende Pferde in Galizien von jüdischen Händlern den Bauern abgekauft.[1] Eine ausgeprägte Dürre hätte die Bauern veranlasst, im Herbst ihre Pferde an die Aufkäufer abzugeben. Aus den Pferdekadavern würden mit einer speziellen Kompostierungstechnik teurere Düngemittel produziert.[2]

Die Pferde waren z.T. sehr krank „scheinen nur mehr aus Haut und Knochen zu bestehen“. Ein Teil von ihnen wird an vielen Stellen Galiziens getötet, das Fleisch liegengelassen aber Fell und Knochen mitgenommen. Die Knochen werden z.T. in der „Erste amerikanische Dampfmühle für Knochen“ zu „Dünger“ zermahlen.[3] An die Plätze mit dem zurückgelassenen Fleisch von z.T. hunderten Pferden werden Schweineherden zur Mast getrieben.[4]

1889 trat in Galizien/Österreich die größte Hungersnot der Geschichte auf. In Ostgalizien brachen Tuberkulose, Typhus, Diphterie, Windpocken, Cholera aus.[5] Jährlich starben 50.00 Menschen an Hunger. Die durchschnittliche Lebensdauer von männlichen Personen sank auf 27 Jahre. Bertha Pappenheim beschrieb nach ihrer Reise durch Galizien

„[…] alle jene Schäden, an denen die jüdischen Einwohner Galiziens wie an einer schweren, sich stetig forterbenden Krankheit leiden“.[6]

In großer Anzahl wanderten nun jüdische Personen aus Galizien nach Nord- und Südamerika aus. „Ein regelrechter Auswanderungswahnsinn greift um sich.“[7] In den achtziger Jahren (1880 – 1890, d.A.) sind 40% aller Emigranten aus Galizien jüdische Personen, in den neunziger Jahren 40%,[8] bei einem Bevölkerungsanteil von 10%. Aber die Verseuchung verfolgte sie:

„Schon auf der Überfahrt starben die Schwächsten.“[9] „Immer öfter werden […] kranke Emigranten zurückgeschickt.“[10] und sie starben frühzeitig in Amerika: Die Auswanderer werden von der „amerikanischen Pest dahingerafft“,[11] dann durch das „Brasilianische Fieber.“[12] Die Menschen starben „ […] wie die Fliegen.“[13]

Die biologische Beeinflussung jüdischer Menschen in Galizien-Österreich betraf auch deren Geschlechtsleben. Die Geburtenrate in Galizien wurde trotz Armut und Seuchen höher als in den meisten anderen Regionen Europas[14] und der Bevölkerungszuwachs der jüdischen Bevölkerung Galiziens stellte sogar den der übrigen Gruppen dort in den Schatten.[15]

Pappenheim bescheinigte 1904 jüdischen Frauen in Galizien „heißes Blut“. In „Die Immoralität der Galizierinnen[16] führte sie zwar Armut als Ursache der überdurchschnittlichen häufig ausgeübten Prostitution an, sie erklärte aber nicht, wieso Armut in Galizien zur Prostitution führte.

Jacob Caro: „Die Frauen aus Galizien sind leichtsinniger und unmoralischer als alle anderen.“[17] Bezüglich der anteilsmäßigen Häufung von Huren und Zuhältern aus Galizien schreibt Pollack: „Galizien spielt eine besonders düstere Rolle als Herkunftsland vieler Mädchen, aber auch der meisten Händler.“[18]

Theodor Herzl schrieb 1889, dass „galizische Jüdinnen in den letzten Jahren auffallend der Prostitution zufallen. Sie kommen als Ware nach allen Weltgegenden in den schrecklichsten Handel. Bedenkt man die alte Reinheit des jüdischen Familienlebens, so schnürt einem eine solche Tatsache das Herz zu.[19]

Bertha Pappenheim benennt „die durch das ganze Land verbreitete und das Land verseuchende geheime Prostitution […] nicht etwa Frauen und Mädchen, die […] von modernen oder emanzipierten Ideen ‚infiziert’ worden sind. Es sind Frauen und Mädchen, die ultraorthodox leben, den Sabbat halten, die Speisegesetze und alle anderen rituellen Vorschriften mit der größten Ängstlichkeit befolgen und dennoch in sittlicher Beziehung absolut haltlos sind.[20]

Galiziens Prostitution wurde exportiert. „Um 1891 steigt die Zahl der Prostituierten in der Alsterstadt (Hamburg, d.A.) sprunghaft an, die meisten kommen aus Galizien und Russland.“[21]

Die Auswanderung lief ab 1881 über Brody. Dort wurden große Baracken errichtet.[22] Ab 1888 war dann das von überwiegend jüdischen Personen bewohnte Oswiecim (=Auschwitz) das Jiddische „Oschpitziner Jerusalem“ (8.000 jüdische, 7.000 christliche Personen), Sammelplatz für die Abfahrt von Auswanderern, Zeitarbeitern-Amerika-Gängern und Prostituierten.[23]

1915 waren 1,5 Millionen jüdische Personen von der russischen Regierung aus Russland-Weißrussland verschleppt und vertrieben worden.

Als anschließend im August 1915 deutsche und österreichische Truppen das Gebiet erobernd besetzten, führten sie das Werk der Vertreibung fort, behinderten die Rückkehr in die zerstörten Gebiete. Mit der Verbreitung von Seuchen wie Flecktyphus, Cholera, Malaria zwangen sie Einheimische aus diesen Gebieten hinaus.

Besonders durch die Verbreitung von Läusen, die die bisher unbekannten Bakterien Rickettsia prowazecki enthielten, wurden Millionen EinwohnerInnen mit z.T. tödlichem Flecktyphus krankgemacht.

Während an der Westfront keine Flecktyphus-Erkrankungen auftraten, obwohl nur wenige deutsche und keinerlei französische und britische Gegenmaßnahmen getroffen worden waren, erkrankten von November 1917 bis Ende 1921 30 Millionen Personen an der Ostfront bzw. in der Sowjet-Union, drei Millionen starben daran.[24]

Die Verbreitung dieser neuen Bakterien mit Hilfe von Läusen war allerdings auch für deutsche Militärärzte tödlich. Der „Spiegel“ beschreibt das verschleiernd:

„Die Armee […] entsandte Seuchentrupps, um (auch zwangsweise) die örtliche Bevölkerung zu behandeln, von der es hieß, sie sei hochgradig verlaust. Die Arbeit war gefährlich: Im besetzten Polen starben 10 von 50 deutschen Sanitätsoffizieren an Typhus.“[25]

Außer den Ärzten erkrankten jedoch fast keine deutschen Soldaten.

Der „Hilfsverein der deutschen Juden“, Berlin, hatte bereits seit 1901 in Palästina für „Ostjuden“ Schulen errichtet. Im 1. Weltkrieg vermittelte er in von deutschen Truppen besetzten Gebieten, zusammen mit jüdischen US-Organisationen, die Umsiedlung von 200.000 Personen nach Palästina.

Die USA waren und blieben in Polen-Ober-Ost sogar mit Militäreinheiten präsent, auch nachdem sie am 2. April 1917 Deutschland den Krieg erklärt hatten. Sie hatten ganz einfach Österreich keine Kriegserklärung übergeben. In Österreich-Galizien arbeiteten damals deutsche und US-amerikanische Organisationen zusammen. Erst am 07.12.1917 erklärten die USA auch dem Gastgeber Österreich den Krieg.

Die folgenden Zitate stammen zum großen Teil aus „The First Holocaust“ von Don Heddesheimer,[26] wohingegen die Interpretationen zum Teil vom Autor stammen:

„Sobald der Weltkrieg begann und klar war, dass ein großer Teil des Krieges in den Gebieten, in denen sechs oder sieben Millionen Juden lebten, insbesondere Polen, Russland und Galizien, ausgetragen würde, gründeten viele wichtige Personen Organisationen zur Sammlung von Spenden für die Notleidenden in den Kriegsgebieten.“[27]

Die Lokalitäten der militärischen Aktivitäten Russlands und Deutschland-Österreichs waren also z.B. den Bankiers Warburg bekannt. Im Monat des Kriegsbeginnes wurden Aktivitäten für Osteuropa betrieben. Central Committee for the Relief of Jews Suffering Through the War (Oktober 1914), American Jewish Relief Committee (1914) und American Jewish Joint Distribution for Jewish War Sufferers („Joint“ 1914) wurden unter Führung von Warburgs und American Jewish Committee-President Louis Marshall gegründet.

Am 13.01.1915 sagte Louis Marshall, dass „von 13 Millionen Juden in der Welt über 6 Millionen im Kriegsgebiet in Osteuropa lebten, unter Umständen […] so grauenvoll, dass sie unmöglich wiederzugeben wären. […] Pogrome in Russland, in Polen, in Galizien“. Es sei die schlimmste Periode in der jüdischen Geschichte.

Im September 1915 wurde der „Esras Torah Fund“ für die Versorgung von Rabbinern und Zadeks in Osteuropa eingerichtet. Seit Oktober 1915 arbeiteten Regierungen von Deutschland und weiteren Nationen mit der Hebrew Immigrant Aid Society (HIAS) der USA für Aktivitäten in Osteuropa zusammen.

Im Mai 1916 schrieb die New York Times, dass von ehemals 2.450.000 Juden in Polen, Litauen und Kurland noch 1.770.000 dort lebten und von denen 700.000 dringend auf Hilfe angewiesen wären.[28]

Nachdem die russische Regierung im August 1915 die Freizügigkeit für jüdische Personen für ganz Russland verfügt hatte, wurden 1916 bereits eine Million jüdische Personen vertrieben. Das American Jewish Committee berichtete 1916 in 25.000 Exemplaren des „The Jews in the Eastern War Zone“:

„[…] Hunderttausende mußten von einem Tag zum anderen ihre Häuser verlassen, die glücklicheren von ihnen als Frachtstücke verpackt und verschickt – die Alten, die Kranken und Verrückten, Männer, Frauen und Kinder, verschoben von einer Provinz zur anderen, tagelang ohne Nahrung oder jegliche Hilfe – die weniger glücklichen aber wurden in die Wälder und Sümpfe getrieben um Hungers zu sterben[…]“[29]

„[…] die Juden, die bereits von den Russen und Polen verfolgt worden waren, standen einer geballten Orgie von Hass, Blutdurst und Raublust gegenüber, die sie in einem einzigen gewaltigen Holocaust zu verschlingen drohte.“[30]

Der Bankier Jacob Schiff forderte wiederholt bis 1917 ein Ende „dieses Holocausts“.[31]

US $ 19 Mio. wurden bis April 1917 über Berlin aus den USA in das deutsch besetzte Polen geschickt, dann weitere US-$ 2 Mio. über Holland/Berlin. Zu Kriegsende waren die „sechs Millionen“ jüdischen Personen in Osteuropa nicht tot, aber „unglaublicher Armut, Hunger und Krankheit“ ausgesetzt.[32]

Am 21. April 1920 meldete die New York Times: „In Europa sind heute mehr als 5.000.000 Juden im Begriff zu verhungern oder nahezu verhungert und viele sind von einer virulenten Salmonellen-Infektion befallen“, in den Regionen, in die bis damals US-$ 30 Mio. geflossen waren.

„Der Krieg hat 5 Millionen entwurzelte und erschöpfte Juden in Osteuropa hinterlassen. […] Ihre Zahl wird täglich kleiner durch eine Serie von schlimmsten Seuchen, die je auf der Welt aufgetreten sind. Salmonellen-Infektionen, Cholera, Pocken […] Schmutz und Fehlernährung sind die beiden großen Ursachen für die Seuche. […] zwei von drei Kindern sterben vor ihrem ersten Geburtstag. […] eine unheimlich große Zahl von Kindern wird blind geboren. Eine neue Augenkrankheit befiel tausende von Kindern[…].“[33]

Auf Grund von Absprachen zwischen Deutschland und der jungen Sowjet-Union besetzten Deutschland-Österreich seit Februar 1918 die Ukraine, besetzten im März die Hauptstadt Kiew und im Sommer 1918 Teile des Kaukasus. 1917 bis 1920 wurden dort 2000 Pogrome mit 85.000 ermordeten jüdischen Personen registriert. Zehntausende flohen. Carl Melchior, später Teilhaber der Bank Warburg, arbeitete dort als Offizier.

1926 wurden erneut Epidemien unter jüdischen Menschen in Osteuropa berichtet, vermehrt Tuberkulose und Geisteskrankheiten mit Selbstmorden.

[1] Pollack M. Kaiser von Amerika. Wien 2010:182-5

[2] Pollack M. Kaiser von Amerika. Wien 2010:185

[3] Pollack M. Kaiser von Amerika. Wien 2010:182

[4] Pollack M. Kaiser von Amerika. Wien 2010:183

[5] Pollack M. Kaiser von Amerika. Wien 2010:70

[6] Pappenheim B, Rabinowitsch S. Zur Lage der jüdischen Bevölkerung in Galizien. Frankfurt/M, 1904

[7] Pollack M. Kaiser von Amerika. Wien 2010:218

[8] Pollack M. Kaiser von Amerika. Wien 2010:80

[9] Pollack M. Kaiser von Amerika. Wien 2010:222

[10] Pollack M. Kaiser von Amerika. Wien 2010:93

[11] Pollack M. Kaiser von Amerika. Wien 2010:214

[12] Pollack M. Kaiser von Amerika. Wien 2010:214

[13] Pollack M. Kaiser von Amerika. Wien 2010:216

[14] Pollack M. Kaiser von Amerika. Wien 2010:75

[15] Pollack M. Kaiser von Amerika. Wien 2010:79

[16] Frankfurt, 1901, in Heubach 1992

[17] Jacob Caro, zitiert in Pollack M. Kaiser von Amerika. Wien 2010:58

[18] Pollack M. Kaiser von Amerika. Wien 2010:51

[19] Die Welt, Wien 24.06.1898

[20] Pappenheim, Rabinowitsch 1904:17

[21] Pollack M. Kaiser von Amerika. Wien 2010:245

[22] Pollack M. Kaiser von Amerika. Wien 2010:82, 84

[23] Pollack M. Kaiser von Amerika. Wien 2010:

[24] Zinsser H. Lice and History. London, Routledge 1935.

[25] Spiegel 10/2004:132

[26] Heddesheimer D. The First Holocaust. Chicago 2003

[27] Warburg FM. A Biographical Sketch. The American Jewish Committee. New York, 1938:38

[28] 700.000 Jews in Need on the East War Front. New York Times, 22.05.1916:11

[29] zitiert bei Heddesheimer:95/96

[30] Schachner N. The Price of Liberty. A History of the American Jewish Committee. The American Jewish Committee, New York, 1948:60,287, zitiert bei Heddesheimer:32/33

[31] Cohen NW. Jacob H. Schiff. Brandeis University Press, 1999:191, zitiert bei Heddesheimer

[32] Warburg F. Tells Sad Plight of Jews. New York Times 12.11.1919:7

[33] Five Million Face Famine in Poland. New York Times, 03.12.1919:24

 

Export aus englischen Zoos in afrikanische Länder und in Gebiete am persischen Golf

Offensichtlich dienten englische Zoos als Züchtungsstätten für Tiere, die die Erreger von Schwammartiger Hirnveränderung tragen, um diese in Gegenden in Afrika und nach Oman und Saudi-Arabien auszuführen. „Londoner Zoobeamte schrieben an andere britische Zoos und empfahlen ’sorgfältig zu erwägen‘, bevor gefährdete Tiere in fremde Zoos oder für Rückführungsprogramme exportiert würden. Ein Londoner Zoo-Rundschreiben sagt, daß Paarhufer, die zwischen 1980 und 1989 ordnungsgemäßes Futter bekommen hätten, betroffen sein könnten.[44] ‚Es gibt ein wachsendes Interesse, in Gefangenschaft geborene Tiere für Arterhaltungsprogramme in die Wildnis zurückzuführen und diese Zurückführungen sind ein Weg für die unheilvolle Übertragung von infektiösen Krankheiten auf die freilebenden Arten’…[45].

Im April 1989 starb im Londoner Regents Park eine Arabische Oryx-Kuh an Schwammartiger Hirnveränderung. Drei Monate später, im Juli 1989, wurde ihr neun Monate altes Kalb nach Saudi-Arabien verschifft. Dort starb es am 18. August 1989.[46] In Phoenix, Arizona, USA, warten 216 Arabische Oryx auf die Verschiffung nach Saudi-Arabien.

In Oman wurde der Import der Rinderwahnsinn-Erreger aus Großbritannien vier Jahre lang verheimlicht. Januar/Februar 1989 zeigten dort zwei Kühe klinische Erscheinungen, die auf Rinderwahnsinn hinwiesen. Sie waren 1985 aus einer infizierten Herde in Großbritannien exportiert worden. Ihre Rinderwahnsinn-Krankheiten waren die ersten Fälle, die außerhalb Großbritanniens diagnostiziert wurden.[47] Von Januar 1988 bis März 1989 wurden in Oman Kinder trotz Vollimmunisierung von Kinderlähmung befallen[48]. Dieser Befall weist auf eine nachträgliche Immunschwächung hin. Mindestens 15.000 Soldaten der USA, die dort 1990 tätig waren, wurden Opfer desGolfkriegs-Syndroms”, einer Krankheit, die auf Retrovirusteile in Verbindung mit Rinderwahnsinn hinweist. (Siehe Kapitel 5) Ungefähr 20-25% der Bewohner der Golf-Region (Irak, Iran, Saudi-Arabien, Kuwait, Oman und Vereinigte Arabische Emirate) sind von dieser Krankheit befallen. 250,000 Iraker sollen daran gestorben sein, eine weitere Million erkrankt.[49]

Im Serengeti-Park in Tanzania starben 1994 innerhalb von 14 Tagen in einem Bereich von 1.000 Kilometern 1.000 von 3.000 Löwen. Sie wiesen nervliche Störungen auf[50], die auf Schwammartige Hirnveränderung hinweisen. Die Löwen waren vom Retrovirus Feline Immunodeficiency Virus befallen[51] (siehe Kapitel 3.9).

95% der jungen Geparden überlebten dort 1994 nicht.[52] 80% der Löwen im Krüger-Nationalpark, Südafrika, der an Mozambik grenzt, sind mit Feline Immunodeficiency Virus infiziert.[53]

Seit 1978 starben Schakale, Füchse, seit 1991 wilde Hunde, unzählige Hyänen, Füchse und Leoparden in Ostafrika, die nervliche Störungen wie die Löwen hatten.

1994 starben 50% der Büffel und 25% der Gnus in der Serengeti. Die Überlebenden sind in schlechtem Gesundheitszustand.

In Uganda starben importierte und einheimische Kühe.[54]

Im Norden von Somalia haben Dromedare Rinderwahnsinn-Erscheinungen.[55]

Masernviren werden in den meisten Fällen in Artikeln in wissenschaftlichen Blättern als verantwortlich genannt für jene nervlichen und immununterdrückenden Krankheiten von Robben, Walen, Delphinen, von Elchen, Büffeln, Gnus, von Löwen, Leoparden, Geparden, Jaguaren, Schakalen, Hyänen und Füchsen. Aber es wurde nie bewiesen, daß sie die Ursachen dieser Masserkrankungen waren und es ist unwahrscheinlich, daß sie an so vielen Stellen in den USA, England, Deutschland, Tansania, Kenia und an Küsten in Nordamerika und Europa sich so verändert haben, die Artenbarrieren in einem solchen Ausmaß und an so vielen Orten überwinden zu können. Seit Jahrmillionen haben sie z.B. Katzen nicht befallen. Somit haben wir mit einem immununterdrückenden Erreger zu rechnen, der die Infektion mit Masernviren ermöglicht.

Die „Pest“ für nichtjüdische Personen

Dieser Text ist ein Auszug aus dem Buch „Morde alle Jubeljahre – Urheber und Methoden von Massenmorden„. Das vollständige Buch können Sie als E-Book (pdf, E-Pub) oder gedruckt im Shop erwerben.


Der Erreger der für die meisten Menschen akut tödlichen Pest, eine Art der Bakterie Yersinia pestis, kann durch Aufnahme mit der Nahrung (in Blutprodukten in z.B. Wasser, in Fleisch von erkrankten Tieren), durch Tröpfchen in der Luft, z.B. von Mensch zu Mensch, durch Versprühen von pesthaltigen Stäuben und durch Einbringen direkt in den Körper, durch z.B. Bisse von angesteckten blutsaugenden Bremsen, Wanzen, Flöhen, Läusen, die sich von infizierten Warmblütern (Ratten, Mäusen, Pferden, Rindern, Hunden, Schweinen, Katzen) die Yersinia pestis-Bakterien holen, auf Menschen übertragen werden.

Yersinia pestis wird in Zähnen und Oberschenkelknochen  von Personen, die die Pest überstanden haben, angereichert. Es ist dort in kühler, feuchter Umgebung über Jahrhunderte ansteckend. Personen, die gegen Yersinia pestis immun sind, können aus derartigen Knochen und Zähnen infektiöse Staubpartikel gewinnen.

Der Schwarze Tod 1347 – 1350

Durch den „Schwarzen Tod“ wurden zwar 25 Millionen Personen, 40% der Menschen in Europa, getötet. Aber „von 1326 bis 1400 gab es insgesamt 32, von 1400 bis 1500  41, von 1500 bis 1600  30 Pestjahre! […]  […]  Der letzte große Pestausbruch fand in Indien statt und forderte in Bombay 1898 sechs Millionen Menschenleben.“[1]

Die Infektiösität des „Pestgiftes“ war bekannt. Am angeblichen Ursprungsort des europäischen Massensterbens, in Kaffa, waren Pestleichen von mongolischen Belagerern in die Stadt katapultiert worden zum Entsetzen der genuesischen Belagerten. Die Bio-Waffe Pest war beiden Seiten bekannt.

  • Mit 40tägiger Quarantäne für Schiffe, Beschießen von Pest-verdächtigten Schiffen mit Brandpfeilen,
  • Isolierung von Erkrankten, mit dem Verbot, Pesthäuser vor 40 Tagen zu betreten, mit dem Verbot von Gottesdiensten und öffentlichen Veranstaltungen, mit dem Verbot Reisende und Güter aus verdächtigten Regionen aufzunehmen,
  • mit Verpflichtung von Bettlern, Krüppeln, Zigeunern, Juden und Fremden, die Leichen einzusammeln und in Gruben außerhalb des Friedhofs, sogar auf einer Insel vor Venedig, zu bestatten, wurden sehr viele, wirksame Maßnahmen ergriffen.

Unbeeinflusst von Quarantänen „breitete sich die Pest mit rasender Geschwindigkeit“ aus. Pferdekutschen konnten ca. 60 km täglich schaffen. Die Pest schaffte 76km täglich. Nach der Infizierung in Kaffa starben im Oktober 1347 in Messina dann an vielen Orten in Sizilien Tausende.[2]

Am 1. November begann, ohne Zwischenstop 500km nördlich, um Marseille das Sterben von 57.000 Personen. Zur gleichen Zeit begann im ebenso nördlichen Genua, als erster Stadt Italiens, das Massensterben.[3] Es wurde noch 1347 im Rhonetal und Tessin fortgesetzt und erreichte Frühjahr 1348 die Westschweiz.

Auch auf der Ostseite Italiens wurden zuerst im Februar 1348 ganz im Norden Einwohnerinnen Venedigs, Luccas und Pisas getötet.

Betroffen waren besonders in Deutschland Kleriker, Klosterinsassen, Barfüßermönche (124.434 in Deutschland, 30.000 in Italien), christliche Stadtbevölkerung.

Mehrere Erreger des Schwarzen Todes

Körperliche Symptome weisen auf Beulenpest, Lungenpest und weitere Krankheiten hin. Unsolidarisches, rücksichtsloses Verhalten wies auf bewußtseinsverändernde Einflüsse hin. Tanzwut in Sizilien, um Aachen, im Rheinland und Köln kann durch Substanzen mit nervenschädigender Wirkung, z.B. Mykotoxine oder Herpesviren bewirkt worden sein.

Auf Mykotoxine wies:

Wenn man ein neu gebackenes Brot über Nacht an eine lange Stange steckt, das morgens schimmlich, inwändig grün, gelb und ungeschmack wird, solches den Hunden und Hennen vorwirft und sie nach Genießung sterben, in gleichen so die Hennen den Morgentau trinken und davon verrecken, so ist das Pestgift ganz vor der Tür.[4]

Die Übertragung erfolgte aus Wasser, aus Luft, von Gegenständen, Kleidern. Betroffen waren auch „Hunde, Katzen, Pferde, Ochsen, Ziegen, Schafe.[5]

Schweine wühlten in Pestkleidern und starben akut. In Wien wurde ein Hund über einer Grube mit etlichen Tausend Toten festgebunden. Nach drei Stunden war er tot.

Yersinia Pestis konnte unmöglich durch Ratten in 2 ½ Jahren auf die 25 Millionen Verstorbenen über tausende Kilometer in Städten und Dörfern übertragen werden.

Der wichtigste zeitgenössische jüdische Beschreiber der Verfolgungen von jüdischen Personen, Israel Ben Joel Süsslin, schrieb damals, die Pest wäre eine Strafe Gottes für die Judenverfolgungen.[6] Ihm zufolge wurden also die nichtjüdischen Verfolger nach den Pogromen durch übernatürliche Maßnahmen getötet.

Der Teil jüdischer Personen, der die genetische Eigenschaft CCR5 Deletion p32 besaß, ca. 25% (s. Kapitel 2.6) war widerstandsfähig gegen die Pest, konnte Pestmaterial gewinnen und es verbreiten. Die Benutzung von pestfreiem Wasser aus eigenen, gemauerten und gedeckten Tiefbrunnen, heute als Mikwe-Ritualbäder ausgegeben (s. Kapitel 1.5.1.3), verhinderte die Vergiftung des von jüdischen Personen benutzten Wassers aus der Luft und aus zufließendem Wasser.

Besonders seit dem ersten Kreuzzug (1096) soll laut jüdischen Überlieferungen bei jedem Jahreszeitenwechsel während vier Tagen bei Sonnenuntergang Blut dem Trinkwasser (Flüsse, Brunnen und Quellen) zugesetzt worden sein.[7] David Agudarham, Rabbiner in Sevilla, warnte 1340 davor. Das Trinken des Wassers würde in wenigen Tagen zum Tode führen. Das Wasser könnte durch Erhitzen mit glühender Holzkohle und durch Eintauchen eines rot glühenden Hufeisens trinkbar gemacht werden.[8]

Überträger der Pesterreger

Damals sollen in Europa 19.000 Leprosorien, „Siechenhäuser“, Stationen angeblich zur Behandlung von Personen mit Lepra, gebaut worden sein.[9]

Lepra ist schwach ansteckend. Sie wird nur bei wiederholten, intensiven Kontakten auf immungeschwächte Personen übertragen und ist meistens mit normaler Lebensführung vereinbar.

In der Tora ist beschrieben, dass Moses die Hautsymptome der Lepra taschenspielerartig erscheinen und verschwinden ließ.[10]

Die Leprosorien wurden bevorzugt an Ausfallstraßen außerhalb der Grenze von Handelsstädten (Melaten Köln und Aachen) errichtet. Durch die vorgeschriebene Vermeidung von Sprechkontakt, Körperkontakt, vorgeschriebene Warnkleidung und Klapper-Warngeräusche konnten resistente „Lepröse“ unbemerkt Pestbakterien transportieren.

1321 – 1323 wurden Lepröse zusammen mit Juden in Nordspanien, in der Provence und in Italien der Verbreitung der Pest beschuldigt und hingerichtet. (Kapitel 1.5.1.3)

Auch „1348 – 1352 wurden […]  Lepröse als Pestverbreiter verfolgt.“[11]

Seit September 1348 bis Ende 1349 gelang eine Infizierung insbesondere von Personen in Dörfern durch die Geissler/Flagellanten-Umzüge von Österreich bis in die Niederlande. Maskierte Personen „aus der dünnen Schicht wohlhabender Stadtbürger […] , die über Barmittel verfügten […]  zu den ganz wenigen gehörten, die lesen konnten.“, machten jeweils 33 Tage Demonstrationen mit blutigen Szenen und Verschmieren von Blut an Kirchengebäuden in Dörfern. Sie prophezeiten, dass der Schwarze Tod sich ausbreiten werde und sie „brachten […]  auf ihren Zügen […]  Pasteurella pestis in Dörfer und Städte an ihren Weg […]  sie wurden verboten, da man erkannte, dass mit den Flagellanten auch die Pest Einzug in die Dörfer hielt.[12]

Eine weitere Gruppierung mit Widerstandkraft gegen Pesterkrankung, waren auffallend viele Bettler, Bettlerinnen, „Begarden, Beginen“, die organisiert für die Pestkranken bettelten, Pest-Kranke pflegten und Pest-Tote bestatteten. Ihre internationale, heutige Organisation heißt Alexianer Brüder.

Rotbekleidete, rotmaskierte „Pestknechte“ der Compagnia della Misericordia verrichteten ähnliche Arbeiten in Florenz.